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Lautsprecher zu groß für einen Raum?

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    #16
    Schaut mal in die neue Audio (11/06), der Test der beiden großen Hörner. Beide werden nicht für kurze Hördistanzen empfohlen.

    Aber das liegt - wie auch bei der JBL Ti 260 - nicht an ihrer "Klangeinstufung". Das liegt schlicht und ergreifend am großen Abstand der akustischen Zentren der einzelnen Chassis. Allein aus diesem Grund wird's mit solchen LS-Brocken nichts in kleinen Zimmern werden.

    Aber das interessiert uns "Piegaistis" eigentlich nur aus reiner Neugierde.
    Norbert,
    der NUR den eigenen Ohren vertraut

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      #17
      auch beim Vergleich der drei Top Lautsprecher (Keramik - Basschassis) haben die Jungs einen Bezug zur Raumgröße hergestellt - finde ich sehr hilfreich!

      Ciao, Harald

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        #18
        Hallo Harald,

        ganz wichtig, schaue mal bitte in Deine PN


        Das ganze Thema "großer LS - kleiner Raum" ist extrem komplex. Ich denke mal ein Hauptproblem - nämlich der Abstand der Chassis - ist für die meisten nachvollziehbar und auch einfach nachzuprüfen. Geht einfach mal auf den Koax zu, die punktförmige Schallquelle bleibt bis in kürzester Distanz erhalten. Die gleiche Übung macht dann mal mit einer großen Box, auf deren Schallwand die Chassis "weit verstreut" sind.

        Der Bass ist schon schwieriger zu erfassen, da in einem kleinen Raum - evtl. sogar noch quadratisch - die Raummoden extreme Auswirkung zeigen können. Aber es dürfte klar, sein, dass es erst einmal egal ist, ob 80 Hz mit 60 dB von einem großen oder kleinen Chassis kommen.

        Ob es überhaupt sinnvol ist in einer Wiedergabekette bis auf unter 30 Hz zu "gehen", lassen wir mal ganz weg.

        Der "kleine Raum" bedingt natürlich, dass die Raumwände auch sehr nahe sind. Das heißt, die Reflexionen der Wände treten deutlich kräftiger in Erscheinung. Dem kann man entgegenwirken, in dem man LS nimmt, die relativ stark bündeln, also z. B. Hörner. Ist natürlich wieder Unsinn, weil Hörner in der Regel groß sind (Abstand der Chassis). Das haut also nicht hin.

        Machen wir aus der Not eine Tugend und nehmen also den Koax-Ribbon, der prinzipiell und grundsätzlich etwas stärker bündelt. Der Raum (die Seitenwand) wird etwas stärker ausgeblendet. Das hat den Vorteil, dass wir den LS weit von der Wand bekommen, relativ dicht am LS sitzen können und somit Abstand zur Rückwand bekommen

        Neben den akustischen Fähigkeiten war das mit ein Grund für die C40-Entscheidung. Sie funktioniert wirklich in "kleinen" Räumen.

        Bleiben wir mal in Deiner Hörumgebung. Wenn ich mich recht erinnere, hast Du ja ein langes, schmales Hörzimmer. Der Vorteil ist klar, du kannst Dir die optimale Bassposition schnell "erschieben" und hast immer genügend Platz zur Rückwand. Grundsätzlicher Nachteil ist der relativ kurze Abstand zur Seitenwand. Und da hast Du mit dem Koax natürlich wieder die oben erwähnten Vorteile.

        Von daher können "wir-Koax-Ribbon-Hardcorefans" es wirklich hinbekommen: großer LS - kleiner Raum. Die Leute mit 'ner großen JBL denken da sicherlich etwas anders.
        Norbert,
        der NUR den eigenen Ohren vertraut

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          #19
          naja, ganz so einfach ist es in meinem Raum auch nicht:
          wenn ich zu weit nach hinten rutsche sitze ich sonst unter / auf dem Eßtisch... ;-)

          Nebenbei:
          ich konnte mit der Neuausrichtung einen Seitenabstand von jeweils über einem Meter realisieren!

          Ciao, Harald

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