Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Erfahrungen LS-Pucks Netpoint 300 von SSC, Spikes & More

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #16
    @Roedu:
    Herzlichen Glückwunsch zu einem der IMHO
    interessantesten High End Angebote des
    gesamten Lautsprechermarktes!
    Dieses schwarze Finish finde ich auch sehr chic!
    Wirst sicherlich noch viel Freude damit haben.
    Das wünsch ich Dir!

    @Nyfedex: Der Hochtöner der C40 sitzt
    LS bedingt oberhalb des Ohres.
    Ich kann beim besten Willen keinen Höhenabfall
    feststellen. Zum einen die Zeitrichtigkeit des Coax,
    zum anderen hat Kurt sich auch mal zu der spezifischen Abstrahlung geäußert,
    die dies konstruktionsbedingt auch technisch rechtfertigt.

    Da machen einige Zentimeter Höhenversatz nix.
    Habs schon oft getestet. Völlig unproblematisch.
    Meine stehen auf Spikes und noch 5mm in einer 25mm
    Schieferplatte.

    Kommentar


      #17
      Aber die Frage, ob Spikes bei der Coax 30 Sinn machen, ist auch interessant.

      Da Kurt bei den 30ern keine Spikes ab Werk einbaut und auch kein Gewinde dafür vorsieht, glaube ich dass Spikes keinen klanglichen Fortschritt bringen.

      Denke mal dass die Spikes nicht aus Kostengründen weggelassen wurden (bei einer UVP von rund 8000€).

      Aber vielleicht irre ich auch.

      Kommentar


        #18
        Zum Thema Spikes:
        Wir haben einen recht festen, kurzen Schlingenteppich, der direkt auf dem Estrich verklebt ist. Nachdem mir die Originalfüsse meiner Coax 70 beim Testen verschiedener Positionen geholfen haben, habe sie ich dann mit Spikes versehen. Die Spikes bohren sich durch den Teppich und stehen auf dem Beton. Das hat meiner Meinung nach in den Bässen ein strafferes und trockeneres Bild ergeben. Ein Basement habe ich nie probiert. Die Veränderung der Höhe ist mir beim Hören nicht aufgefallen. Ich denke, dass man beim Hören und Sitzen mindestens genauso in der Höhe schwankt und nicht immer gleich sitzt.

        @roedu
        So wie ich die 120 und die 90.2 bisher gehört habe (leider aber noch nicht im direkten Vergleich) würde ich auch zur 90.2 tendieren. Doch leider muß ich diese Entscheidung noch nicht treffen...
        Herzlichen Glückwünsch und viel Spaß beim Musik genießen!

        Gruß Blueolymp

        Kommentar


          #19
          Zitat von maut Beitrag anzeigen
          Aber die Frage, ob Spikes bei der Coax 30 Sinn machen, ist auch interessant.

          Da Kurt bei den 30ern keine Spikes ab Werk einbaut und auch kein Gewinde dafür vorsieht, glaube ich dass Spikes keinen klanglichen Fortschritt bringen.

          Denke mal dass die Spikes nicht aus Kostengründen weggelassen wurden (bei einer UVP von rund 8000€).

          Aber vielleicht irre ich auch.
          Ich denke, dass das Thema im Verhältnis überbewertet wird.
          Wo nichts schwingt, muss auch nichts abgekoppelt
          werden.
          Was anderes ist es bei sehr einfachen Gehäusen mit viel
          "Eigenleben." Dann ein Schwingboden, da kann es schon "rappeln".

          Bei meiner C8ltd war der unterschied auch schon sehr gering zw Spikes auf Schiefer
          und den normalen Gleitfüßen.
          Und seit dem hat sich wieder etwas an der Gehäusequalität getan.
          Beim Gehäuse meiner C40 wäre es fast egal.

          Kommentar


            #20
            @Lars,

            ...das "fast" kannste streichen

            Für die Neulinge im PIEGA-Forum
            Ich habe zum Thema Spikes sogar mal eine Messung gemacht. Der Grund für klangliche Veränderungen liegt ganz woanders:
            Norbert,
            der NUR den eigenen Ohren vertraut

            Kommentar


              #21
              @Lars+Norbert
              Bei mir stehen die C40 auf Fliesen (mit Fußbodenheizung). Der Unterschied von den normalen Füßen auf die Spikes war enorm. Deutlicher strafferer Bass!
              Woher es kommt weiß ich nicht. Aber hinsichtlich dem Ergebnis muss ich Euch - ausnahmsweise einmal - widersprechen!

              Kommentar


                #22
                Hallöchen,

                @Lars+Norbert
                ich habe auch einen deutlich straffer und konturierteren Bass seitdem ich die Spikes
                an den TC70X montiert habe von Soundcare !

                Diese Spikes gibt es auch zum Kleben ! ( z.B. unter COAX30 u.s.w. )



                Herzliche Grüsse vom Zürichsee, Andreas

                Kommentar


                  #23
                  Puhh Leute,

                  das ist für mich schwer nachvollziehbar.
                  In der Zeit, wo ihr die Dinger unter die LS schraubt und wieder richtig hinstellt,
                  da vergeht minimum ne Viertel Stunde.....
                  Dann die Erwartungshaltung an den "Effekt".
                  Meint Ihr, da ist ein korrekter Vergleich möglich?
                  Seid Ihr Euch da soooo sicher?

                  Ich find da keine Begründung und meine (spärliche) Erfahrung in Bezug auf die C8 ltd. sagt da auch etwas anderes.

                  Aber, erlaubt ist was gefällt

                  Und mir gefällts mit den Spikes auf Schiefer auch richtig gut!

                  Kommentar


                    #24
                    Na ja, was wir schon einmal als Einfluss hatten ist, dass der Abstand der Treiber zum Fußboden eine gewisse Wirkung hat und mit Spikes steht die Box etwas höher.
                    Das kann dann etwas straffer und schlanker klingen.

                    Das Thema An- und Abkopplung bei einem Lautsprecher, dessen Gehäuse nicht nennenswert schwingt, ist eher dünn als Diskussionsgrundlage...
                    Viele Grüße,
                    Sven

                    Ein Leben ohne Piega und Accuphase ist möglich aber sinnlos. (Frei nach Loriot)

                    Kommentar


                      #25
                      wie hier ja inzwischen hinreichend bekannt sein dürfte ist es mit den technischen Grundlagen bei mir nicht weit her

                      Fakt ist, dass hier bei mir der Bass durch die Spikes straffer, schlanker, trockener wurde.
                      Und nachdem das SOVIEL gebracht hat, überlege ich ja auch noch die Finite Elemente Cerabase drunter zu packen.

                      Bei dem Unterschied von ohne zu mit Spikes brauch ich auch keinen direkten AB Vergleich: da können auch Stunden dazwischen liegen, so klar ist der Unterschied! (ähnlich der Raumanpassung / Basskippschalter bei der C40)

                      Kommentar


                        #26
                        Morgen Harald,

                        ich kann Dich nur bestätigen !

                        Ich möchte aber noch ergänzen, dass die Bodenbeschaffenheit, auch einen sehr grossen
                        Anteil am Klang eines Raumes beiträgt !

                        Ich zum Beispiel habe ein schwimmend verlegtes Laminat, andere haben einen fest verklebten Teppich, welcher dämpft und schluckt, und dann gibts ja noch die Steinfliesen
                        ein absolut totes Material !

                        Und so weiter, deshalb wohl auch die völlig verschiedenen Erfahrungen !

                        Böse gesagt wer den Unterschied bei gegebener Beschaffenheit des Raumes nicht hört,
                        der bräuchte auch kaum Piega's um seine Ohren zu verwöhnen !

                        Grüsse, Andreas

                        ( auch einer der nur seinen eigenen Ohren vertraut )

                        Kommentar


                          #27
                          Zitat von Aurumer Beitrag anzeigen
                          Na ja, was wir schon einmal als Einfluss hatten ist, dass der Abstand der Treiber zum Fußboden eine gewisse Wirkung hat und mit Spikes steht die Box etwas höher.
                          Das kann dann etwas straffer und schlanker klingen.

                          Das Thema An- und Abkopplung bei einem Lautsprecher, dessen Gehäuse nicht nennenswert schwingt, ist eher dünn als Diskussionsgrundlage...
                          Ja, diesen Zusammenhang hat Kurt einmal ganz genau so dargestellt:

                          „Natürlich verschiebt sich das Verhältnis zwischen Körperschall und Luftschall je nach Pegel. Ist ja auch logisch, da Luft ein kompressibles Medium ist, Beton sich aber eher schlecht zusammendrücken lässt. Allerdings halten sich die Unterschiede in Grenzen.

                          Die Auswirkung des Luftschalls wird massiv unterschätzt. Sonst könnte ja jede Disco in der Innenstadt Ihre Speaker einfach auf Spikes stellen und fertig ist mit den polizeilichen (ich musste da schon eine schöne Anzahl Gutachten schreiben) Anzeigen von Anwohnern. – Aber leider ist dem nicht so. Die Übertragung von Resonanzen auf schwingungsfähige Grenzflächen (dünne Wände, schwimmende Fussböden, heruntergehängte Decken) ist absolut dominiert vom Luftschall.

                          Störende Resonanzen in Räumen, durch Plattenresonanzen der Grenzflächen hervorgerufen, lassen sich demzufolge leider in den allerwenigsten Fällen durch Ent- oder Ankoppelung lösen.

                          Dass sich nun in unserem Granitfelsigen Hörraum Unterschiede zwischen mit und ohne Spikes ergeben liegt schlicht und einfach an der Variabel Strahlungsimpedanz. Ihr glaubt gar nicht, wie viel anders ein Lautsprecher klingen kann, wenn er zwei Zentimeter höher steht......

                          Grüsse
                          Kurt“


                          Bei der Aufstellung und Positionierung meiner 90er bin ich schließlich bei den standardmäßigen Füßen geblieben. Da ich die Interaktion Lautsprecher/Aufstellung/Raum durch Hörvergleiche als auch Messungen recht gut kenne, waren die Einflüsse des Luftschalls eigentlich immer dominant.
                          Wie in vielen Fällen ist bei mir das Wohnzimmer auch gleichzeitig Musikzimmer und daher bestückt mit allerlei mitschwingenden Möbeln.
                          Der Einfluss einer z.B. mitschwingenden Schranktür hat ganz bestimmt einen größeren Einfluss auf das Klangbild als die Verwendung von Spikes.

                          Bei Teppichböden würde ich wahrscheinlich ebenfalls nach geeigneten Unterlagen schauen.

                          Manfred

                          Kommentar


                            #28
                            Bei Spikes & More gibt/gab es viele Irrtümer und Irrläufer - auch bei mir. Aber viele Gespräche die ich zu dem Thema mit einem hier bekannten LS-Entwickler machte, entzauberten die Sache eigentlich ziemlich stark.

                            Natürlich habe auch ich in den vergangenen Jahrzehnten viel experimentiert. Angefangen von den Tennisbällen, über ausrangierte Federn aus dem Ventiltrieb eines BMW-4-Zylinders bis hin zu weltraumerprobten Materialien mit besonderem Spitzenschliff war alles dabei.

                            Unterschiede waren hörbar, aber warum? ... und unterscheiden sich "Metallspitzen" im Klang? Waren diese Klangunterschiede wirkliche Verbesserungen oder nur Effekte/Veränderungen?

                            Gehen wir von der Tatsache aus, dass ein LS-Gehäuse wirklich "ruhig" ist. Denn jede Gehäusevibration bedeutet gleichzeitig Verluste und Verfälschungen. Das hatten wir ja schon an anderen Stellen sehr ausführlich.

                            LS vom Schlage einer C40, 90.2 oder 120 haben so gut wie keine Verluste (=Vibrationen) über das Gehäuse. Was soll also den Boden anregen? Dabei spielt es erst einmal keine Rolle, wie der Boden aufgebaut ist. Denn das Gehäuse hat (nahezu) keine Vibrationen, die in den Boden übertragen werden können.

                            Der mit Abstand größte Teile der "Vibrationsanregung" in den Fußboden kommt also über den Luftschall und auf den können und wollen wir nicht verzichten. Denn ansonsten würden wir nichts hören.

                            Oder andersrum: Wenn der Boden zittert, wird er über den Luftschall/Direktschall angeregt. Zumindest bei PIEGAs.

                            Würde sich der LS durch besondere Füße vom Fußboden "abkoppeln" lassen, wäre das eine feine Sache, weil dann die Nachbarn ihre Ruhe hätten. Dem ist aber nicht so. Ja, selbst im Nachbarzimmer wäre es ruhig. Leider hat wohl jeder von uns andere Erfahrungen gemacht. Selbst wenn der LS an einem Gummi-Seil frei schwingen würde, hätten unsere Nachbarn ihren "Spaß".

                            Das heißt, die Energie, die sich vom Gehäuse in den Boden überträgt ist bei gut konzipierten LS vernachlässigbar. Wie Manfred schon schrieb, erzeugt jede mitschwingende Schranktüre wahrscheinlich einen größeren Einfluss.

                            Jetzt ist aber die Aussage "schlankerer Bass" auch kein Widerspruch, nur ist der Erklärungsansatz ein anderer, siehe weiter oben.
                            Norbert,
                            der NUR den eigenen Ohren vertraut

                            Kommentar


                              #29
                              Das schöne an diesen Erläuterungen ist ja,
                              dass wir irgendwie alle hier "Recht haben" können
                              und uns jetzt wieder einträchtig zustimmen dürfen.

                              Tja, manchmal sind 2 cm mehr eben spielentscheidend,
                              manchmal nicht

                              Kommentar


                                #30
                                Das die Piegas mit ihrem ALU Gehäuse (fast) keine Vibrationen in den Boden übertragen, kann ich nachvollziehen.

                                Doch zu diesem Thema noch zwei Gedanken:

                                Ein Paar cm höher durch die Spikes bringen die Veränderung...?
                                Vielleicht ist ja nicht die andere Höhe hauptsächlich für den Effekt in der Bass Performance verantwortlich, sondern viel mehr der größere Abstand zwischen Gehäuse und Boden. In diesem größeren Spalt kann sich die Luft doch anders bewegen. Was ändert sich denn, wenn man die Originalfüsse läßt und nur ein Basement von ein paar cm Stärke unter die Box legt? Ist die absolute Höhe der Bass-Chassis oder Reflexöffnungen über dem Boden ausschlaggebend? Oder ist es nicht viel mehr (wie bei den Spikes) der größere Luftspalt zwischen der Schallwand und dem Boden?

                                Die Anregung des Gehäuses durch die Vibration der Luft ist wohl nicht umstritten.
                                Wenn sich das Gehäuse dann bewegt (schwingt), ist doch neben der Massenträgheit die Standsicherheit ganz entscheidend. Wie sicher steht der Lautsprecher auf dem Boden? Ein weicher Teppich oder ein schwimmendes Laminat mit entsprechender Unterlage lässt das Gehäuse doch leichter wackeln, als ein Betonboden oder ein verklebtes Parkett. Vielleicht spielen die Spitzen der Spikes ja an dieser Stelle ihrem Trumpf aus und definieren die Standfestigkeit irgendwie anders.
                                Und - wenn dann das Gehäuse, durch die Schwingungen der Luft angeregt, wackelt, bewegen sich die dort fest montierten Lautsprecherchassis doch auch mit. Diese sollen aber zeitgleich ganz definiert neue Schwingen an die Luft abgeben. Hier kommt es doch dann zu einer "Differenzbewegung" der Luft aus beiden Schwingungen, die wir dann hören.
                                Wenn das so richtig ist, spielt neben dem schwingungsarmen Aufbau des Gehäuses auch die Standfestigkeit eine wichtige Rolle.

                                Gruß Blueolymp

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X