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hört sich nach einem weiteren verzweifelten Versuch an CDs zu verkaufen. Von Hochbit ist ja nicht einmal die Rede.
Aber ich habe auch meine Lehren gezogen. Ich werde fortan keine schlechten Aufnahmen mehr hören und schon gar nicht über das Autoradio, damit ich nicht plötzlich keinen Unterschied mehr mit meinen TC70 höre :wink:.
Viele Grüße
Sven
Viele Grüße,
Sven
Ein Leben ohne Piega und Accuphase ist möglich aber sinnlos. (Frei nach Loriot)
Es wird suggeriert, dass ein Daten-Kompressionsverfahren
in direktem Zusammenhang steht mit dem Qualitätsverlust
durch ein übertriebenes Dynamik-Kompressionsverfahren, dem Hauptproblem.
Es ist zwar so, dass mp3 Dateien als Unterwegsmedium oft in lauter Umgebung (Auto, Sport, Strassenbahn) oder im Konkurrenzumfeld (Radio)
konsumiert werden und daher ja die starke Dynamikkompression auf dem Vormarsch war.
Durch die Datenkomprimierung entsteht aber kein Dynamikverlust,
zumindest nicht bei meinen Files.
Zugestehen muss man, dass mp3 nicht gleich mp3 und auch nicht
gleich wav ist, nur kleiner gleich
Das hat aber nichts mit der Qualität des Komprimierungsverfahrens
grundsätzlich zu tun.
Die Analogtechnik wird wieder als Referenzmaßstab hergenommen.
Aus meiner Sicht ist der Abriss unredlich.
Außerdem führt der Dauer mp3 Konsum im Auto bei mir dazu,
dass ich mich so richtig darauf freue, des Abends die
Unterschiede auf meiner C40 zu hören
Ich glaube, die "MP3-Einschätzung" reflektiert einfach nur ein gesellschaftliches Konsumverhalten. Es geht nicht um ein Qualitätsdenken, sondern nur um ein mengenmäßiges Konsumieren. Es ist doch der nackte Irrsinn, dass zum Teil hochkomplexe Gerätschaften, wie z. B. ein Handy, nach zwei Jahren (mit Ablauf des Telefonvertrages) im Prinzip entsorgt werden. Computer sind einen Monat nach Kauf "Elektroschrott".
Warum soll der Musikkonsum aus diesem Verhalten ausscheren? Ein Song startet weltweit gleichzeitig, dudelt weltweit 4 - 5 Wochen über jeden verfügbaren LS und der nächste kommt. Wenn ein Song aber permanent und überall rumdudelt, wer will da noch eine CD kaufen, um sich in Ruhe und Muße einmal die Musik wirklich anzuhören.
Das heißt - und da stimme ich dem Artikel zu - die meisten kennen doch sowieso nur den dynamikkomprimierten Klangmüll zwischen "lustigen" Telefonstreichen und Werbung im Radio oder als Handyklingelton. Als "geiler Sound" wird die 5.1 Brüllwürfelanlage im Wohnzimmer eingestuft, wenn "Automotoren" von der Spielkonsole aufheulen. Spielt man diesen Menschen mal ein Schlagzeug oder gar ein großes Klassikorchester in hoher Dynamik vor, bekommen die doch schon Angst.
Aber anstelle den Leuten mal einen Spiegel ihres Konsumverhalten vor zu halten, wird die Schuld in einem Dateiformat gesucht.
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