In einem großen Hotel am Rande Berlins fand die World Of HiFi statt. Anlagenkombinationen und Hersteller hier:
Im größten Veranstaltungsraum fand eine Minimesse der Aussteller statt. Dort konnte man sehr sachliche und konstruktive Gesprächer führen. So zum Beispiel mit Vertretern vom Schweizer Hersteller Soulution. Neben technischen Infos auch eine kleine Situationsbeschreibung von Schweizer HiFi in Deutschland. Ein sehr feines Gespräch, muss ich wirklich ausdrücklich betonen. Ein Hersteller, bei dem man hoffen muss, dass er in Deutschland Fuß fassen kann.
Dann ein nettes Gespräch mit einem Herrn von „Fischer und Fischer“ zum Thema Steinlautsprecher. Im Kern wurde hier alles schon geschrieben
Mit Frau Candeias (Aqvox) habe ich ein wenig über Upsampling und USB geplaudert.
Man konnte sich natürlich auch von Voodoo-Menschen zutexten lassen. In einem Fall dachte ich, wenn der sich jetzt als Schamane verkleidet und mich mit Klangwässerchen besprüht, haue ich ihm eine rein. Peter wollte wissen, was in einer Steckdosenleiste für 6000 Euro enthalten ist (in Worten: sechstausend Euro). Da aber der Mitarbeiter der Firma noch nicht so lange dabei war, wusste er es auch nicht so richtig.
Die Vorführungen fanden in etwas kleineren Konferenzsälen statt, wobei die eigentlich in den meisten Fällen immer noch zu groß und vor allem zu stark bedämpft waren. Dadurch hatten die verhältnismäßig kleinen LS natürlich einen Nachteil. Dann waren die Räume natürlich für ungefähr 30 – 50 Plätze eingerichtet, auch das ist alles andere als Optimal. Weiterhin wurden komplett aufgebaute Ketten gehört, von daher ist eine Einzelbeurteilung eines LS oder CDP kaum möglich. Ebenfalls konnten wir aus Zeitgründen nicht alles hören und irgendwann hat man auch die Schnauze voll.
Enttäuschend war für mich die Präsentation der neuen Titan an Phonosophie. Für die Lobpreisungen der Medien hatte ich deutlich mehr erwartet. Insbesondere der Grundtonbereich und der Bass litten durch Gehäuseresonanzen. Der Mitteltöner neigte zum Tröten.
Ebenfalls enttäuschend die Vorstellung Vincent an der Fischer und Fischer. Bigband betört im Wesentlichen durch Spielfreude, Dynamik, harte Bläsereinsätze usw. Nö, da war nix. Absolut „lustlos“. Bei unserem Upsamplingtest im Vorfeld hörten wir durch Zufall ebenfalls Christian Willison. Über die Austellungskette war er nur schwer zu erkennen. Eine von zwei Vorführungen, die wir vorzeitig verlassen haben.
Dann die begehbare Endstufe von Soulution an der Eventus Audo. Schnell und zwar richtig schnell. Höhen und Mitten waren sehr gut. Allerdings war der Raum im Bassverhalten sehr schwierig. Mitschwingende, abgehängte Decke und ein Stehplatz in der vorletzten Reihe. Keine vernünftige Beurteilung möglich, Hörtest abgebrochen.
Dann für mich die positivste Erscheinung. Die Wilson Benesch an Pereaux. Zwar litt sie ein klein wenig im Hochtonverhalten wegen der räumlichen Gegebenheiten, aber war die gut. Kein Gehäuseklang, völlig entspannte Musikwiedergabe, 0-Nervfaktor und sehr präzise, z. B. bei Akustikgitarren. Die theoretischen Betrachtungen zum Kisten-/Gehäuseklang finden nicht nur bei Piega ihre Bestätigung. Auch die Benesch (aus leichtem Kohlefaser) unterstreicht die Theorie recht beeindruckend. Mit 15 kEuro aber auch kein Sonderangebot.
Dann wieder HigEnd der Topliga. Wieder die Soulution, diesmal an der großen MBL. Klar war’s beeindruckend, wir saßen auch halbwegs ordentlich für eine grobe Beurteilung. Aber irgendetwas störte mich. Zum ersten mal wurde ich stutzig bei einem großen Sinfonieorchester. Zwar eine riesige Bühne, aber wo genau sitzen eigentlich die Musiker? War alles ziemlich diffus. Dann, glasklare Frauenstimme. Wo steht die Dame eigentlich, jeder Versuch mit einem imaginären Ball die Dame zu treffen, wäre gescheitert. Gut, die Stimme war zart, aber wo genau steht sie? Muss man mögen so einen Rundstrahler.
Und dann war doch ganz offensichtlich wieder diese begehbare Endstufe. Schnell und hochpräzise, mit irrer Kontrolle. Soulution...sollte man sich merken.
Und....ich bin durch den Koax hoffnungslos versaut. Das musste ich mal wieder feststellen und eingestehen. Allerdings habe ich damit keine Probleme
Im größten Veranstaltungsraum fand eine Minimesse der Aussteller statt. Dort konnte man sehr sachliche und konstruktive Gesprächer führen. So zum Beispiel mit Vertretern vom Schweizer Hersteller Soulution. Neben technischen Infos auch eine kleine Situationsbeschreibung von Schweizer HiFi in Deutschland. Ein sehr feines Gespräch, muss ich wirklich ausdrücklich betonen. Ein Hersteller, bei dem man hoffen muss, dass er in Deutschland Fuß fassen kann.
Dann ein nettes Gespräch mit einem Herrn von „Fischer und Fischer“ zum Thema Steinlautsprecher. Im Kern wurde hier alles schon geschrieben

Mit Frau Candeias (Aqvox) habe ich ein wenig über Upsampling und USB geplaudert.
Man konnte sich natürlich auch von Voodoo-Menschen zutexten lassen. In einem Fall dachte ich, wenn der sich jetzt als Schamane verkleidet und mich mit Klangwässerchen besprüht, haue ich ihm eine rein. Peter wollte wissen, was in einer Steckdosenleiste für 6000 Euro enthalten ist (in Worten: sechstausend Euro). Da aber der Mitarbeiter der Firma noch nicht so lange dabei war, wusste er es auch nicht so richtig.
Die Vorführungen fanden in etwas kleineren Konferenzsälen statt, wobei die eigentlich in den meisten Fällen immer noch zu groß und vor allem zu stark bedämpft waren. Dadurch hatten die verhältnismäßig kleinen LS natürlich einen Nachteil. Dann waren die Räume natürlich für ungefähr 30 – 50 Plätze eingerichtet, auch das ist alles andere als Optimal. Weiterhin wurden komplett aufgebaute Ketten gehört, von daher ist eine Einzelbeurteilung eines LS oder CDP kaum möglich. Ebenfalls konnten wir aus Zeitgründen nicht alles hören und irgendwann hat man auch die Schnauze voll.
Enttäuschend war für mich die Präsentation der neuen Titan an Phonosophie. Für die Lobpreisungen der Medien hatte ich deutlich mehr erwartet. Insbesondere der Grundtonbereich und der Bass litten durch Gehäuseresonanzen. Der Mitteltöner neigte zum Tröten.
Ebenfalls enttäuschend die Vorstellung Vincent an der Fischer und Fischer. Bigband betört im Wesentlichen durch Spielfreude, Dynamik, harte Bläsereinsätze usw. Nö, da war nix. Absolut „lustlos“. Bei unserem Upsamplingtest im Vorfeld hörten wir durch Zufall ebenfalls Christian Willison. Über die Austellungskette war er nur schwer zu erkennen. Eine von zwei Vorführungen, die wir vorzeitig verlassen haben.
Dann die begehbare Endstufe von Soulution an der Eventus Audo. Schnell und zwar richtig schnell. Höhen und Mitten waren sehr gut. Allerdings war der Raum im Bassverhalten sehr schwierig. Mitschwingende, abgehängte Decke und ein Stehplatz in der vorletzten Reihe. Keine vernünftige Beurteilung möglich, Hörtest abgebrochen.
Dann für mich die positivste Erscheinung. Die Wilson Benesch an Pereaux. Zwar litt sie ein klein wenig im Hochtonverhalten wegen der räumlichen Gegebenheiten, aber war die gut. Kein Gehäuseklang, völlig entspannte Musikwiedergabe, 0-Nervfaktor und sehr präzise, z. B. bei Akustikgitarren. Die theoretischen Betrachtungen zum Kisten-/Gehäuseklang finden nicht nur bei Piega ihre Bestätigung. Auch die Benesch (aus leichtem Kohlefaser) unterstreicht die Theorie recht beeindruckend. Mit 15 kEuro aber auch kein Sonderangebot.
Dann wieder HigEnd der Topliga. Wieder die Soulution, diesmal an der großen MBL. Klar war’s beeindruckend, wir saßen auch halbwegs ordentlich für eine grobe Beurteilung. Aber irgendetwas störte mich. Zum ersten mal wurde ich stutzig bei einem großen Sinfonieorchester. Zwar eine riesige Bühne, aber wo genau sitzen eigentlich die Musiker? War alles ziemlich diffus. Dann, glasklare Frauenstimme. Wo steht die Dame eigentlich, jeder Versuch mit einem imaginären Ball die Dame zu treffen, wäre gescheitert. Gut, die Stimme war zart, aber wo genau steht sie? Muss man mögen so einen Rundstrahler.
Und dann war doch ganz offensichtlich wieder diese begehbare Endstufe. Schnell und hochpräzise, mit irrer Kontrolle. Soulution...sollte man sich merken.
Und....ich bin durch den Koax hoffnungslos versaut. Das musste ich mal wieder feststellen und eingestehen. Allerdings habe ich damit keine Probleme


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