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Verstärker zu schwach oder Lautsprecher am Ende...

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    Verstärker zu schwach oder Lautsprecher am Ende...

    Wie einige von Euch ja wissen bin ich rein pegeltechnisch ziemlich "schmerzfrei" - besonders im Filmbereich...

    Mit dem AMP VII von Audionet hab ich nun sicherlich nicht die schwächste Endstufe (auf 5 Kanäle ausgebaut) aber bei ziemlich!!! hohen Pegeln wirkt das manchmal ein wenig "gestresst" und nervig. Nehme ich dann an der Vorstufe 3 db weg, dann ist alles wieder deutlich entspannter.

    nun meine Frage:
    woran merke ich ob der AMP einfach über Limit fährt oder aber die Lautsprecher diese Pegel nicht mehr können?

    Ciao; Harald

    #2
    Hallo Harald,

    also bei aller Frotzelei über Extrempegel.....sei vorsichtig. Irgendwann präsentiert Dir sonst der Ohrenarzt eine ziemlich heftige Diagnose. Kann sehr schnell gehen. Habe ich - auch in der Familie - oft erlebt.

    Es ist natürlich sehr schwer, aus der Ferne eine Diagnose zu stellen. Fakt ist, irgendwann kommt jede Technik an die Grenze. Auch bei der C40 mit zwei aktiven Subbies ist irgendwann Schluss. Aber in der Regel geben die Zuhörer vorher auf.

    Bei richtig potenter Elektronik (nicht unbedingt von der Prospektleistung abhängig) kann man davon ausgehen, dass die LS an ihre mechanische Grenze kommen. In der Regel fangen die Tieftöner an zu komprimieren. Das heißt der Bass kommt nicht mehr in dem Pegel, wie er im Verhältnis zum Hoch-Mittelton sein müsste. Je lauter es wird, desto ausgeprägter wird dieser Effekt. Wird’s noch lauter, können mechanische „Anschlaggeräusche“ des Tieftöners zu hören sein. Kommt der Hochtöner an seine Grenzen, verzerrt es fürchterlich, das ist aber eher selten.

    Bei der Elektronik ist es meistens so, dass die Dynamik anfängt „zusammenzufallen“. Zwar kann es noch laut bleiben, aber Dynamik geht verloren, weil einfach nicht mehr genug Reserve da ist, Eine Bassdrum z. B. verliert an Druck, eigentlich ist es keine Bassdrum mehr. In der Folge „rutscht“ der Verstärker ins Clipping, produziert Verzerrungen und tötet dadurch letztlich den Hochtöner. So ist es sogar möglich, dass ein 50 Watt-Verstärker einen 500 Watt-LS einfach grillt.

    Da sich beide Erscheinungen (Komprimierung des Basschassis, Grenze des Verstärkers) ähnlich anhören, ist es nicht immer leicht festzustellen, welche Grenze zuerst eintritt.

    Auch wenn mir Kurt jetzt wahrscheinlich an die Gurgel geht.......Aber wenn Du solche Extrempegel wirklich willst, schaue nach Hörnern, wie z. B. bei Klipsch oder JBL. Lebe dann bei Deiner Kinokette mit nicht ganz so perfektem „Schöngeist“ (optisch und akustisch).

    Aber beachte dabei unbedingt den ersten Absatz!!!!!!
    Zuletzt geändert von nk; 11.03.2007, 22:13.
    Norbert,
    der NUR den eigenen Ohren vertraut

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      #3
      Hallo Harald,

      zu dem ersten Absatz von Norberts Beitrag:

      Da muss ich ihm vollkommen recht geben, sei vorsichtig. Ich kenne das, ich habe Tinnitus-Probleme, zwar nicht vom Musik hören, aber das kann ganz schön nerven, wenn Du in Deinen Ohren ein ständiges Pfeifen und Singen hast. Und wenn Du nicht schnell handelst, geht es nie mehr weg, so wie bei mir. Nicht schön! :(:(:(
      Viele Grüße,

      Heinrich

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        #4
        Guten Morgen Ihr beiden,

        vielen Dank dass Ihr Euch solche Gedanken um meine Gesundheit macht. Das Pfeifen im Ohr kenne ich auch - hat aber nichts mit der Lautstärke zu tun sondern ist bei mir stressbedingt (beruflich...). Zum Glück nicht so schlimm wie bei meiner Freundin, die sich während des Studiums einen kompletten Zusammenbruch inkl. Tinnitus eingefangen hat... :(

        zum Phänomen:
        die Höhen verzerren nun nicht mehr, Bändchen sei dank!
        Auch leidet nicht die Bassperformance (da schlägt auch nichts an), im Gegenteil, man möchte immer lauter machen, weil der Bass von Kraftwerk einfach nur Spass macht.
        Es ist wie ein Dröhnen im Mittenbereich

        Ciao; Harald

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          #5
          Extreme Pegel und (berufsbedingter) Stress, sind beides Erscheinungen, die dem Ohr Schaden zufügen können.




          Dröhnen im Mittenbereich. Hmmmmmm, habe ich erst einmal keine Erklärung auf technischer Seite? Es KÖNNTE??? dann der Raum sein. Bedenke, dass bei einem Extrempegel die Schallwelle eine ganze Weile benötigt, bis störende Reflexionen abgeklungen sind.
          Norbert,
          der NUR den eigenen Ohren vertraut

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            #6
            nicht schon wieder DER RAUM!!!
            Ich habe mich gerade erst aus optischen Gründen wieder von den Absorbern getrennt... :shock: Naja, demnächst wird wohl mal eine Einmessung stattfinden - bin mal gespannt was die Auswertung ergibt...

            Ciao, Harald

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              #7
              Zitat von Nürnberger Beitrag anzeigen
              nicht schon wieder DER RAUM!!!
              Ich habe mich gerade erst aus optischen Gründen wieder von den Absorbern getrennt...

              Ja ich weiß....aber woher sollte ein "Dröhnen" kommen?? Ich habe da im Augenblick wirklich keine Idee.

              Wie ist es denn, wenn Du bei dem hohen Pegel mal durch den Raum gehst? Ist dieses "Dröhnen" überall gleich ausgeprägt oder gibt es Stellen, wo es weniger ausgeprägt ist? Ansonsten müsste man sich wirklich mal mit dem Thema "digitale Raumentzerrung" auseinandersetzen, wenn Absorber/Resonatoren absolut "out of limit" sind.
              Norbert,
              der NUR den eigenen Ohren vertraut

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                #8
                der Tip mit dem Umherwandern ist prima!

                Ciao, Harald

                Kommentar


                  #9
                  fällt mir gerade ein:
                  bei der Stereo Anlage hab ich das nicht, nur bei der Mehrkanal Anlage - liegt also nicht am Raum!

                  Ciao; Harald

                  Kommentar


                    #10
                    Warum? Die beiden Anlagen stehen doch völlig unterschiedlich.

                    Denke an das Steinchen, das in die Wasserschüssel geworfen wird.
                    Norbert,
                    der NUR den eigenen Ohren vertraut

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