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    Neuigkeiten 2025

    Etwas sehr Überraschendes ist in der Pipeline....

    Bis auf kleine Details fast fertig: MLS4

    Um die Entwicklungskosten überschaubar zu halten, wurde auf das Profil der Coax 611 zugegriffen und man erkennt hier sofort den Riesenvorteil der Strangpressprofile: Das Profil lässt sich prima auf andere Gegebenheiten adaptieren. Die Abmessungen beider Gehäuseelemente sind identisch mit denen der Coax 611.

    Richtig gelesen - zwei Gehäuseelemente. Vergleichbar zur "großen MLS" werden ein Bass- und ein Line-Gehäuse je Seite eingesetzt. In der Konzeption lehnen sich die Gehäuseaufbauten an die bekannte Coax 611-Bauweise an. Das heißt also: TIM, Bitumen-Platten zur Bedämpfung, MDF zur Hinterfütterung der Schallwand usw. Da die Basis das 611-Strangprofil ist, kann auch die Oberfläche in den bekannten Farben gestaltet werden. Selbst Boden- und Deckelplatte sind identisch zur Coax 611.

    Der ganz große Unterschied zu den bisherigen MLS-Modellen: KEIN Dipol.

    Die Mittel-Hochtoneinheit ist ein geschlossenes System. Alle vier Line-Chassis arbeiten auf ein gemeinsames Innen-Volumen. Dadurch steht den Chassis ein "riesiges" Volumen zur Verfügung, was letztlich der Dynamik zu Gute kommt. Die Line-Chassis sind identisch mit den bekannten Chassis aus der MLS3

    Die Bass-Einheit arbeitet ebenfalls als geschlossenes System, alle sechs Bass-Chassis sind demnach angetrieben und baugleich mit den Chassis aus der Coax 611.

    Apropos Antrieb. Die 6 Bass-Chassis verlangen eigentlich nach einem deutlich größeren Gehäusevolumen. Die Bass-Säule hätte also entweder wesentlich höher werden müssen oder es wäre auf das Profil der 811 hinausgelaufen. Beides wäre der optische Supergau. Also kommt die Aktiv-Technik zum Zuge.

    Jedes Bass-Chassis wird von einer eigenen ClassD-Endstufe mit 200 Watt befeuert. Die Leistung ist kein überzogener Marketing-Gag. Durch das eigentlich zu kleine Gehäuse wird enorm Wirkungsgrad eingebüßt. Das muss kompensiert werden. Zumal ja auch die Line-Einheit aberwitzige Pegel generieren kann. In diesem Punkt gibt es keinen Unterschied zur MLS3. Dann war natürlich die Überlegung, ob man nicht auch das Mittel-Hochtonelement intern anheizt. Somit werkeln noch zwei ClassD-Amps mit jeweils 100 Watt für die Mitteltöner und zwei Amps mit jeweils 50 Watt für die Hochtöner je System. Macht also mal kurz insgesamt 1500 Watt je Seite. Somit kann ein „Stereo-Set“ an einer modernen Steckdose (ein Schaltkreis) betrieben werden. Natürlich erfolgt die ganze Signalaufteilung mit modernster DSP-Technik. Die ganze Elektronik ist im Bassgehäuse untergebracht. Das System kann u. a. über Schalter an seine Aufstellung angepasst werden - wandnah oder frei stehend, ganz wie gewünscht.

    Im Wesentlichen ist es ein 3-Wege-System, die Bässe arbeiten bis ~500 Hz, darüber übernimmt die Line-Armada.

    Im Gegensatz zu den bekannten Dipol-MLS ist die MLS4 aufstellungsunkritischer. Klar, es ist ein LS mit hohem Potenzial, von daher gilt wie bei jedem anderen High-End-LS, dass auch hier nicht mit der Aufstellung "geschlampt" werden darf. Durch seine Dimensionen ist das System in Räume von 25 m² bis 60 m² einsetzbar. Der Abhörabstand sollte über 3 Meter liegen. Die optimale Hörposition liegt so bei einer Höhe zw. 70 - 100 cm.

    Noch sind das erste Infos, ich hoffe, dass ich zu meinem Jahresbesuch in ein paar Monaten mehr erfahre.

    Erster Eindruck

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Name: mls4.jpg
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Größe: 39,9 KB
ID: 43065


    Wenn man schon vorhandene Strangpressprofile einsetzt, warum dann nicht einmal richtig "losballern". Das war wohl die Devise beim nächsten Projekt, anders ist das nicht erklärbar.

    Ein neuer Subwoofer kommt mit dem MLS4. Und das Ding meint es ernst. Auf Basis des 811-Profils entstand ein Woofie mit 4 angetriebenen Chassis im geschlossenen Gehäuse. Das 811-Profil wird im Wesentlichen wie die bekannte 811 aufgebaut. Also auch hier TIM, Bitumenplatten und MDF-Hinterfütterung. Allerdings sind die TIM etwas massiver (dicker), um das Wort "Gehäuseresonanz" aus dem Sprachschatz zu streichen. Da das Profil der 811 als Basis dient, ist auch hier die farbige Oberflächen-Beschichtung machbar.

    Die Chassis sind identisch mit denen aus der Coax 811, bekommen aber zur Perfektionierung noch die Graphen-Beschichtung der "großen MLS-Bässe". Graphen ist ein sehr spezielles Material. Sehr vereinfacht ist es eine Folie in Gitterstruktur, die ungefähr so dick ist, wie ein Kohlenstoff-Atom! Das Material verfügt über fast keine Masse mit einer unglaublichen Festigkeit. Wer mehr wissen möchte, hier.


    Ähnlich wie bei dem Bassturm der MLS4 ist auch hier das Gehäuse für die gewaltigen Tieftöner eigentlich zu klein. Also muss ebenfalls über die Elektronik "kompensiert" werden. DSP und Leistung, dann Leistung und zum Schluss Leistung heißen die Zutaten. 500 Watt pro Chassis - noch Fragen? 18 Hz bei knapp 120 dB sind mit niedrigsten Verzerrungen denkbar. Somit ist selbst ein Einsatz in Kombination mit der großen MLS im Bereich des Möglichen. Auch hier hoffe ich auf weitere Infos zum Jahresbesuch.​


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: large_woofer.jpg
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ID: 43066
    Norbert,
    der NUR den eigenen Ohren vertraut

    #2
    Am 1. April solch gewaltige Neuigkeiten

    Kommentar


      #3
      Sachen gibt’s….

      Ein übermotivierter Fotograf wollte die Prototypen auf dem Zürichsee in einem kaum noch seetüchtigen Boot mit den Schweizer Bergen im Hintergrund ablichten. Seemännisch war das wohl ein eher schlecht ausgebildeter Mensch und so wurden die einzigen existierenden Exemplare im Zürichsee auf den Grund geschickt. Vom Fotografen fehlt jede Spur – nennt man wohl in Fachkreisen „er ist abgetaucht“.



      Die komplette Geschichte könnte natürlich auch mit dem Datum im Zusammenhang stehen…..
      Norbert,
      der NUR den eigenen Ohren vertraut

      Kommentar


        #4
        Wer die "News" am 04.April liest, kann einem, ansonsten stets seriösen und sehr Piega- nahen, Forumsadmin durchaus auf den Leim gehen, wenn er nicht wachsam auf das Veröffentlichungsdatum achtet.
        Nun gut, für den Moment hat besagter Admin gewonnen und mir eine emotionale Achterbahnfahrt beschert.
        Sei er jedoch auf der Hut, Gevatter Schalk ist immer und überall!

        PS
        Abra Makabra sagte der Zaubermeister... ich möchte gar nicht wissen wie viele Piega-Verstrahlte unter der recht weit oben befindlichen Bändchenposition der ansonsten betörenden 8er oder 6er leiden.
        Zuletzt geändert von anh; Gestern, 15:54. Grund: Rechtschreibfehler

        Kommentar


          #5
          Zitat von anh Beitrag anzeigen
          Nun gut, für den Moment hat besagter Admin gewonnen und mir eine emotionale Achterbahnfahrt beschert.

          Guuhut, dann hat's ja gewirkt

          Teile der PIEGA-Technik-Crew "bedrohten" mich sogar: "Wenn Bestellungen rein kommen, baust du die Dinger zusammen - ganz allein"

          Die Bildchen sind übrigens allesamt "alternative Fakten". Im Ursprung sind es die Fotos von der Homepage. Der "LS-Umbau" erfolgte auschließlich mit dem Adobe Photoshop. Wer gaaanz genau hinsieht erkennt, dass mir an der unteren Kante der 4 Line-Strahler die Perspektive ein klein wenig verrutscht ist.

          Norbert,
          der NUR den eigenen Ohren vertraut

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            #6
            Die optische Täuschung war hinreichend perfekt gelungen... ähm sorry, die alternativ - faktische Präsentation der Boliden.

            Ich fragte mich bereits wie sich die Pärchen angesichts der ausgeprägten Richtwirkung der Coaxe, insbesondere bei der 611 auch im Bassbereich, clever aufstellen ließen und war gleichzeitig schon etwas traurig über die "Aktivierung", die erfahrungsgemäß mit dem Verlust an Feininformationen und Feindynamik einhergeht.

            Voll reingetappt!

            Andererseits... man stelle sich das Ganze nur mal vor... was für ein betörender Mittelhochton und welche Gestaltungsmöglichkeiten durch die variable Aufstellung der Tieftonmodule!

            man wird ja wohl noch... ja ja, ist schon gut

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              #7
              Zitat von anh Beitrag anzeigen
              ... und war gleichzeitig schon etwas traurig über die "Aktivierung", die erfahrungsgemäß mit dem Verlust an Feininformationen und Feindynamik einhergeht.
              Da gibt's - natürlich - massiven Einspruch von mir. Die Endstufentechnik auf Basis der modernen ClassD-Module ist identisch mit denen in den modernen Amps. Hinzu kommt, dass im Normalfall kaum ein direkter Vergleich passiv vs. aktiv machbar ist. In den wenigen direkten Vergleichen mit den Konzepten die ich bei der PIEGA machen konnte, waren die Unterschiede niemals im Bereich der Dynamik angesiedelt, sofern wir den Tiefbass bei kleineren Sytemen ausklammern. Oder anders: Unterschiede im Mittel-Hochton waren eher auf unterschiedliche Abstimmungen zurückzuführen. Bei kleinen Systemen (z. B. eine aktive 411) spielt die Aktiv-Technik im Bassbereich aber ihre Trümpfe aus und verbucht sogar dynamische Vorteile.

              Was im Bereich des absoluten Top-High-End sehr genau geprüft werden muss, ist die Tatsache, wie sich die AD-DA-Wandlungen im DSP auswirken könnten. Hier könnten durch digitale Artefakte Unterschiede aufkommen. Da aber ebenfalls im Bereich der DSP die Technik immer weiter ging, würde ich das Thema auch nicht zu hoch hängen.



              Die Idee mit der abgesetzten Bass-Säule ist eigentlich älter. Vor vielen Jahren entstand beim "Feierabendbierchen" mit Kurt eine "Bierdeckel-Skizze". Kernstück waren zwei Basssäulen, die aber mit VERSCHIEDENEN Mittel-Hochton-Einheiten kombiniert werden konnten. So wäre es denkbar, dass es z. B. eine Coax-Einheit im geschlossenen Gehäuse ODER als Dipol gibt. Das wäre also lediglich ein kleines Coax-Gehäuse auf einem Ständer. Auch eine Mittel-Hochton-Einheit bestehend aus dynamischen Mitteltöner und Folienhochtöner wäre denkbar gewesen. Oder aber eine Mittel-Hochton-Einheit als Line-System. Ganz verrückt wäre auch ein Mittel-Hochton-Hornsystem, oder.... oder....

              Insbesondere vor dem Hintergrund der modernen DSP-Möglichkeiten könnte man je nach Kombination verschiedene Presets laden und auf die Art und Weise sogar das System wechseln bzw "aufsteigen".

              Aber welche Chancen hätte solch ein System im Markt? Es gab schon von anderen Firmen vergleichbare Ansätze, die aber mehr oder weniger krachend gescheitert sind. Es blieb also schlicht und ergreifend bei der "Bierdeckel-Skizze" ohne die kleinste Aussicht auf Umsetzung.

              "Aber die große MLS..." kommt wahrscheinlich als Einwand. Die Aufteilung der "großen" MLS war eine "Zwangsmaßnahme". In den ersten Gehversuchen mit den Prototypen wurde das Mittel-Hochton-Paneel fest mit dem Bassgehäuse verbunden. Aber die Woofies drückten dermaßen brutal, dass das Paneel einfach nicht "ruhig zu stellen" war. Daher musste das Paneel als Einzel-Einheit konzipiert werden.


              Norbert,
              der NUR den eigenen Ohren vertraut

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                #8
                Ich gebe ununwunden zu, wissend, dass ein überzeugter Aktivist meinem Köder einfach nicht wiederstehen könnte, erlaubte ich mir diesen provokativen Seitenhieb... mein ist die Rache!

                In der Sache DSP driften unsere Philosophien wahrscheinlich gar nicht soweit auseinander, es sei denn DSP ist aus deiner Sicht alternativlos.
                Bassentzerrung ist sicher für die Meisten das bestimmende Thema.
                Wenn nichts anderes mehr hilft, ist DSP also ein Segen, weil die Vorteile die Nachteile überwiegen.

                Meine Interpretation von Highend und zugleich mein Jacobsweg ist es, möglichst wenig digital zu verbiegen.
                ​​​​​​... hatte meine Sichtweisen dazu an anderer Stelle bereits niedergeschrieben.

                Dass DSP in heimischen Geräten i. d. R. zu Lasten von Feinauflösung / Feindynamik geht, steht für mich hingegen fest, wissend, dass jeder Hersteller eines Oversampling - DAC mit irgend einem brandneuen superheissen Sabre 4711 LMA Chip für 35 Cent bereits in der Ausgangsstufe digital bestimmte systembedingte Fehler "korrigiert", also schlichtweg DSP betreibt.
                Gleichwohl werden zunehmende Rechenleistung und hohe Verfügbarkeit von Hardware fraglos zu immer weiteren Verbesserungen führen.

                Falls von allgemeinem Interesse lass uns gern in einem entsprechenden Thread zu der Thematik ganz seriös ein schönes Fass aufmachen und die Korken knallen lassen... dürfte einen hohen Unterhaltungswert haben und nebenbei so manche Mär der Hersteller entlarven.

                Petri heil!

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