Etwas sehr Überraschendes ist in der Pipeline....
Bis auf kleine Details fast fertig: MLS4
Um die Entwicklungskosten überschaubar zu halten, wurde auf das Profil der Coax 611 zugegriffen und man erkennt hier sofort den Riesenvorteil der Strangpressprofile: Das Profil lässt sich prima auf andere Gegebenheiten adaptieren. Die Abmessungen beider Gehäuseelemente sind identisch mit denen der Coax 611.
Richtig gelesen - zwei Gehäuseelemente. Vergleichbar zur "großen MLS" werden ein Bass- und ein Line-Gehäuse je Seite eingesetzt. In der Konzeption lehnen sich die Gehäuseaufbauten an die bekannte Coax 611-Bauweise an. Das heißt also: TIM, Bitumen-Platten zur Bedämpfung, MDF zur Hinterfütterung der Schallwand usw. Da die Basis das 611-Strangprofil ist, kann auch die Oberfläche in den bekannten Farben gestaltet werden. Selbst Boden- und Deckelplatte sind identisch zur Coax 611.
Der ganz große Unterschied zu den bisherigen MLS-Modellen: KEIN Dipol.
Die Mittel-Hochtoneinheit ist ein geschlossenes System. Alle vier Line-Chassis arbeiten auf ein gemeinsames Innen-Volumen. Dadurch steht den Chassis ein "riesiges" Volumen zur Verfügung, was letztlich der Dynamik zu Gute kommt. Die Line-Chassis sind identisch mit den bekannten Chassis aus der MLS3
Die Bass-Einheit arbeitet ebenfalls als geschlossenes System, alle sechs Bass-Chassis sind demnach angetrieben und baugleich mit den Chassis aus der Coax 611.
Apropos Antrieb. Die 6 Bass-Chassis verlangen eigentlich nach einem deutlich größeren Gehäusevolumen. Die Bass-Säule hätte also entweder wesentlich höher werden müssen oder es wäre auf das Profil der 811 hinausgelaufen. Beides wäre der optische Supergau. Also kommt die Aktiv-Technik zum Zuge.
Jedes Bass-Chassis wird von einer eigenen ClassD-Endstufe mit 200 Watt befeuert. Die Leistung ist kein überzogener Marketing-Gag. Durch das eigentlich zu kleine Gehäuse wird enorm Wirkungsgrad eingebüßt. Das muss kompensiert werden. Zumal ja auch die Line-Einheit aberwitzige Pegel generieren kann. In diesem Punkt gibt es keinen Unterschied zur MLS3. Dann war natürlich die Überlegung, ob man nicht auch das Mittel-Hochtonelement intern anheizt. Somit werkeln noch zwei ClassD-Amps mit jeweils 100 Watt für die Mitteltöner und zwei Amps mit jeweils 50 Watt für die Hochtöner je System. Macht also mal kurz insgesamt 1500 Watt je Seite. Somit kann ein „Stereo-Set“ an einer modernen Steckdose (ein Schaltkreis) betrieben werden. Natürlich erfolgt die ganze Signalaufteilung mit modernster DSP-Technik. Die ganze Elektronik ist im Bassgehäuse untergebracht. Das System kann u. a. über Schalter an seine Aufstellung angepasst werden - wandnah oder frei stehend, ganz wie gewünscht.
Im Wesentlichen ist es ein 3-Wege-System, die Bässe arbeiten bis ~500 Hz, darüber übernimmt die Line-Armada.
Im Gegensatz zu den bekannten Dipol-MLS ist die MLS4 aufstellungsunkritischer. Klar, es ist ein LS mit hohem Potenzial, von daher gilt wie bei jedem anderen High-End-LS, dass auch hier nicht mit der Aufstellung "geschlampt" werden darf. Durch seine Dimensionen ist das System in Räume von 25 m² bis 60 m² einsetzbar. Der Abhörabstand sollte über 3 Meter liegen. Die optimale Hörposition liegt so bei einer Höhe zw. 70 - 100 cm.
Noch sind das erste Infos, ich hoffe, dass ich zu meinem Jahresbesuch in ein paar Monaten mehr erfahre.
Erster Eindruck

Wenn man schon vorhandene Strangpressprofile einsetzt, warum dann nicht einmal richtig "losballern". Das war wohl die Devise beim nächsten Projekt, anders ist das nicht erklärbar.
Ein neuer Subwoofer kommt mit dem MLS4. Und das Ding meint es ernst. Auf Basis des 811-Profils entstand ein Woofie mit 4 angetriebenen Chassis im geschlossenen Gehäuse. Das 811-Profil wird im Wesentlichen wie die bekannte 811 aufgebaut. Also auch hier TIM, Bitumenplatten und MDF-Hinterfütterung. Allerdings sind die TIM etwas massiver (dicker), um das Wort "Gehäuseresonanz" aus dem Sprachschatz zu streichen. Da das Profil der 811 als Basis dient, ist auch hier die farbige Oberflächen-Beschichtung machbar.
Die Chassis sind identisch mit denen aus der Coax 811, bekommen aber zur Perfektionierung noch die Graphen-Beschichtung der "großen MLS-Bässe". Graphen ist ein sehr spezielles Material. Sehr vereinfacht ist es eine Folie in Gitterstruktur, die ungefähr so dick ist, wie ein Kohlenstoff-Atom! Das Material verfügt über fast keine Masse mit einer unglaublichen Festigkeit. Wer mehr wissen möchte, hier.
Ähnlich wie bei dem Bassturm der MLS4 ist auch hier das Gehäuse für die gewaltigen Tieftöner eigentlich zu klein. Also muss ebenfalls über die Elektronik "kompensiert" werden. DSP und Leistung, dann Leistung und zum Schluss Leistung heißen die Zutaten. 500 Watt pro Chassis - noch Fragen? 18 Hz bei knapp 120 dB sind mit niedrigsten Verzerrungen denkbar. Somit ist selbst ein Einsatz in Kombination mit der großen MLS im Bereich des Möglichen. Auch hier hoffe ich auf weitere Infos zum Jahresbesuch.

Bis auf kleine Details fast fertig: MLS4
Um die Entwicklungskosten überschaubar zu halten, wurde auf das Profil der Coax 611 zugegriffen und man erkennt hier sofort den Riesenvorteil der Strangpressprofile: Das Profil lässt sich prima auf andere Gegebenheiten adaptieren. Die Abmessungen beider Gehäuseelemente sind identisch mit denen der Coax 611.
Richtig gelesen - zwei Gehäuseelemente. Vergleichbar zur "großen MLS" werden ein Bass- und ein Line-Gehäuse je Seite eingesetzt. In der Konzeption lehnen sich die Gehäuseaufbauten an die bekannte Coax 611-Bauweise an. Das heißt also: TIM, Bitumen-Platten zur Bedämpfung, MDF zur Hinterfütterung der Schallwand usw. Da die Basis das 611-Strangprofil ist, kann auch die Oberfläche in den bekannten Farben gestaltet werden. Selbst Boden- und Deckelplatte sind identisch zur Coax 611.
Der ganz große Unterschied zu den bisherigen MLS-Modellen: KEIN Dipol.
Die Mittel-Hochtoneinheit ist ein geschlossenes System. Alle vier Line-Chassis arbeiten auf ein gemeinsames Innen-Volumen. Dadurch steht den Chassis ein "riesiges" Volumen zur Verfügung, was letztlich der Dynamik zu Gute kommt. Die Line-Chassis sind identisch mit den bekannten Chassis aus der MLS3
Die Bass-Einheit arbeitet ebenfalls als geschlossenes System, alle sechs Bass-Chassis sind demnach angetrieben und baugleich mit den Chassis aus der Coax 611.
Apropos Antrieb. Die 6 Bass-Chassis verlangen eigentlich nach einem deutlich größeren Gehäusevolumen. Die Bass-Säule hätte also entweder wesentlich höher werden müssen oder es wäre auf das Profil der 811 hinausgelaufen. Beides wäre der optische Supergau. Also kommt die Aktiv-Technik zum Zuge.
Jedes Bass-Chassis wird von einer eigenen ClassD-Endstufe mit 200 Watt befeuert. Die Leistung ist kein überzogener Marketing-Gag. Durch das eigentlich zu kleine Gehäuse wird enorm Wirkungsgrad eingebüßt. Das muss kompensiert werden. Zumal ja auch die Line-Einheit aberwitzige Pegel generieren kann. In diesem Punkt gibt es keinen Unterschied zur MLS3. Dann war natürlich die Überlegung, ob man nicht auch das Mittel-Hochtonelement intern anheizt. Somit werkeln noch zwei ClassD-Amps mit jeweils 100 Watt für die Mitteltöner und zwei Amps mit jeweils 50 Watt für die Hochtöner je System. Macht also mal kurz insgesamt 1500 Watt je Seite. Somit kann ein „Stereo-Set“ an einer modernen Steckdose (ein Schaltkreis) betrieben werden. Natürlich erfolgt die ganze Signalaufteilung mit modernster DSP-Technik. Die ganze Elektronik ist im Bassgehäuse untergebracht. Das System kann u. a. über Schalter an seine Aufstellung angepasst werden - wandnah oder frei stehend, ganz wie gewünscht.
Im Wesentlichen ist es ein 3-Wege-System, die Bässe arbeiten bis ~500 Hz, darüber übernimmt die Line-Armada.
Im Gegensatz zu den bekannten Dipol-MLS ist die MLS4 aufstellungsunkritischer. Klar, es ist ein LS mit hohem Potenzial, von daher gilt wie bei jedem anderen High-End-LS, dass auch hier nicht mit der Aufstellung "geschlampt" werden darf. Durch seine Dimensionen ist das System in Räume von 25 m² bis 60 m² einsetzbar. Der Abhörabstand sollte über 3 Meter liegen. Die optimale Hörposition liegt so bei einer Höhe zw. 70 - 100 cm.
Noch sind das erste Infos, ich hoffe, dass ich zu meinem Jahresbesuch in ein paar Monaten mehr erfahre.
Erster Eindruck
Wenn man schon vorhandene Strangpressprofile einsetzt, warum dann nicht einmal richtig "losballern". Das war wohl die Devise beim nächsten Projekt, anders ist das nicht erklärbar.
Ein neuer Subwoofer kommt mit dem MLS4. Und das Ding meint es ernst. Auf Basis des 811-Profils entstand ein Woofie mit 4 angetriebenen Chassis im geschlossenen Gehäuse. Das 811-Profil wird im Wesentlichen wie die bekannte 811 aufgebaut. Also auch hier TIM, Bitumenplatten und MDF-Hinterfütterung. Allerdings sind die TIM etwas massiver (dicker), um das Wort "Gehäuseresonanz" aus dem Sprachschatz zu streichen. Da das Profil der 811 als Basis dient, ist auch hier die farbige Oberflächen-Beschichtung machbar.
Die Chassis sind identisch mit denen aus der Coax 811, bekommen aber zur Perfektionierung noch die Graphen-Beschichtung der "großen MLS-Bässe". Graphen ist ein sehr spezielles Material. Sehr vereinfacht ist es eine Folie in Gitterstruktur, die ungefähr so dick ist, wie ein Kohlenstoff-Atom! Das Material verfügt über fast keine Masse mit einer unglaublichen Festigkeit. Wer mehr wissen möchte, hier.
Ähnlich wie bei dem Bassturm der MLS4 ist auch hier das Gehäuse für die gewaltigen Tieftöner eigentlich zu klein. Also muss ebenfalls über die Elektronik "kompensiert" werden. DSP und Leistung, dann Leistung und zum Schluss Leistung heißen die Zutaten. 500 Watt pro Chassis - noch Fragen? 18 Hz bei knapp 120 dB sind mit niedrigsten Verzerrungen denkbar. Somit ist selbst ein Einsatz in Kombination mit der großen MLS im Bereich des Möglichen. Auch hier hoffe ich auf weitere Infos zum Jahresbesuch.
Kommentar