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Piega 4PL MKII

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    Piega 4PL MKII

    Hallo hier im Forum

    Bin neu hier und habe soeben meine ersten Piega P4L MKII bestellt. Kann kaum erwarten bis ich sie bekomme.

    Ist jemand hier im Forum der diese Lautsprecher schon zuhause hat und mir seine Erfahrungen geben kann.

    Gruss

    Maurizio
    Zuletzt geändert von Denon; 06.12.2005, 14:26.

    #2
    hi maurizio

    erstmal herzliche gratulation zum erwerb der edlen schallwandler... )

    ich kenne nur von einem bekannten die p4xl mk2, aber die ist fast baugleich zu deiner p4l...

    nach einer gewissen einspielzeit (ca. 50 stunden werden empfohlen) sollten sich alle spannungen vom bändchen gelöst haben und der basstreiber frei schwingen... also ein wenig geduld haben...

    danach klingen sie sehr fein... du wirst einige cd's angeekelt "wegwerfen" weil sie relativ bescheiden klingen...
    dafür wirst du andere silberlinge zu deinen neuen favoriten erküren, auf denen du noch nie gehörte feinheiten heraushören kannst...

    einziges manko der p4l und xl - sie verfügen meiner ansicht nach über ein bisschen zu wenig bass... aber das ist wirklich ein detail und es lässt sich mit einem sub korrigieren... natürlich nur, wenn es dich stört...

    hoffe dir geholfen zu haben...

    gruss andy
    werde mit aktiven Piega C8 Ltd und einem "P Sub 1 Mk2" verwöhnt...

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      #3
      Hallo Andy

      Danke für Deine ausführliche Erklärung. Bin ganz gespannt ob sich der Hörgenuss auch mei mir im Wohnzimmer gleich verhält wie beim Fachhändler.

      Noch eine Frage an Dich. Sollte ich spezielle Lautsprecherkabel kaufen. Habe mich im Internet schlau gemacht und dieses hier gefunden:

      http://www.hifiaktiv.at/diverses/rea...dungskabel.htm

      Klingt eigentlich recht logisch oder?

      Gruss
      Maurizio

      Kommentar


        #4
        hi maurizio

        uh - schon wieder die kabeldiskussion... ;-)

        piega vertreibt kabel, welche zu den lautsprechern passen... nicht ganz billig, aber sicher auch nicht das falsche...

        ein zitat vom chefentwickler "kds" und der wird wohl wissen wovon er spricht...
        ok - er will seine kabel auch verkaufen... aber das ist ein nebenschauplatz... richtig geld verdient wird wohl noch immer mit den lautsprechern selbst... 8)


        ---zitat beginn---
        Der Grund, weshalb es OPUS Lautsprecherkabel gibt, liegt in den speziellen elektrischen Parametern der Bändchensysteme.

        Bändchensysteme haben prinzipbedingt keine mechanische Impedanz im Nulldurchgang. Ebenfalls ist keine Schwingspuleninduktivität vorhanden und die mechanischen und elektrischen Güten sind auf einem gänzlich anderen Niveau, als die dynamischer Wandler. Dies ist der Grund weshalb für einen optimalen Betrieb von PIEGA Lautsprecher andere Kabeleigenschaften als für konventionelle Lautsprecher erforderlich sind.

        Das OPUS 3 empfehlen wir bis und mit P 4 XL. Darüber sollte wenn möglich das OPUS 1 eingesetzt werden. In allen Modellen mit koaxialem Mittelhochtonsystem verwenden wir das OPUS 1 zudem auch als Innenverkabelung.
        ---zitat ende---

        das sollte deine frage restlos beantworten... opus-3 und du wirst glücklich...

        gruss andy
        werde mit aktiven Piega C8 Ltd und einem "P Sub 1 Mk2" verwöhnt...

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          #5
          Zum Thema Kabel,

          ich komme gerade von meinem Dealer, ein Kumpel will sich neue LS holen. Dabei haben wir an hervorragender Elektronik eine Focal Diva (?) und eine B&W 802D gehört. Ganz nebenbei haben wir auf die Schnelle einen Kabelvergleich gemacht. Einmal ein LS-Kabel für 15.000 Euro!!!!!!, dann ein Kabel für 1300 Euro. Umsteckdauer vielleicht 10 Sekunden. Unterschied - wenn überhaupt, dann maximal erahnbar. Und das bei über dem 10-fachen Preisunterschied.

          Fazit: "Kabelunterschiede" werden wohl eher durch Gequatsche und Glaube hochgejubelt.

          Ausnahmen sind Folien-LS wegen ihrer speziellen Eigenschaften, hier sollte schlicht und ergreifend die Herstellerempfehlung genommen werden.
          Zuletzt geändert von nk; 06.12.2005, 20:09.
          Norbert,
          der NUR den eigenen Ohren vertraut

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            #6
            Hallo

            Das Ganze Kabel Thema ist doch in erster Linie sicher Geldmacherei. Viele Leute kaufen sich sau teure Kabel, weil sie nicht zufrieden sind mit ihrem Klang, natürlich weil die Boxen voll in der Ecke stehen oder eifach sonst alles von der Raumakkustik her nicht stimmt. Das Thema Raumakkustik finde ich viel wichtiger als ein paar Kabel. Selbst wichtiger als der Verstärker.

            Oder sehe ich das Falsch???

            Gruss kesi
            Es geht nicht darum zu sehen, was jeder sieht, sondern bei dem, was jeder sieht, zu denken, was noch keiner gedacht hat!!!

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              #7
              Na ja, ganz verteufeln will ich Kabel nicht. Gute Kabel haben schon ihre Berechtigung. Aber was ist ein gutes Kabel?

              Für mich ist ausschlaggebend, dass eine hohe mechanische Stabilität vorhanden ist. Das fängt bei den Kontakten an geht über die Lötstellen und endet im Kabelaufbau. Beim Kabel selbst ist es wichtig, wie es sich verlegen lässt (z. B. Biegeradius), ob es verdrillsicher und evtl. sogar trittsicher ist. Beachtet man nur diese Punkte, wird klar, das gute Kabelqualität nicht für 10 Euro zu haben ist.

              Sichere Kontaktierung ist wichtiger als irgendwelche wirren Theorien über Materialmixe. Was nützt mir Hightechmaterial aus einer selten Erzmine in Sibirien, wenn der Stecker wackelt. Bei dieser mehr als fragwürdigen Aktion der 1-Mio-Anlage auf der Funkausstellung wurden einmal Stromkabel verwendet, die den Durchmesser von Abwasserrohren hatten. Ein absolutes HighEnd-Produkt. Die Dinger waren so "präzise" gefertigt, dass Papierstreifen und Tesafilm eingesetzt werden musste, damit die Stecker nicht aus der Gerätebuchse fallen. Dazu erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar.

              Diese mechanische Kabelqualität zieht sich an meiner Kette wie ein roter Faden durch. Angefangen vom Netzkabel bis zum LS-Kabel. Wobei insbesondere beim Netzkabel von mir keine Klangunterschiede festgestellt werden konnten. Aber allein die Tatsache, dass beim Einschalten der Endstufe sehr hohe Ströme fließen können, verlangt schon eine gewisse Aufbauqualität. Auch im Baumarkt gibt es Steckerleisten für 3 Euro und für 70 Euro, der Unterschied liegt "nur" in der mechanischen Qualität.

              Ausnahmen gibt's natürlich, wenn spezielle Kabel erforderlich sind. Ein Beispiel sind ja die schon oft erwähnten Folienlautsprecher. Meine CD-Player-Wandler-Kombi benötigt ebenfalls ein spezielles Verbindungskabel, um zur Höchtsform aufzulaufen.

              LS-Kabel für 15.000 Euro plus NF-Kabel für 2000 Euro plus Netzkabel für 1800 Euro???? Aber letztlich muss das jeder selbst entscheiden, ob ihm ein erahnter Klangunterschied soviel wert ist.

              Kesis Denkansatz erhält meine volle Unterstützung. 500 Euro in den Abhörraum investiert, dazu 40 Euro für einen einfachen Schallpegelmesser und eine selbstgebrannte CD mit Messtönen bringen deutlichere Unterschiede. Ist vielleicht etwas krass, aber selbst mit den teuersten Kabeln und Geräten wird im leeren Kachelbad kein HighEnd möglich sein.
              Norbert,
              der NUR den eigenen Ohren vertraut

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                #8
                Hallo,

                also normalerweise halte ich mich aus Kabeldiskussionen raus, da ich hier sehr pragmatisch bin.
                Bei allem Für und Wider sollte man Eines nicht vergessen :

                01. Ein Kabel ist "nur" ein Bindeglied zwischen Amp und Lautsprecher. Das heißt, dass eine gewisse Distanz von der Quelle ( Amp mit tausenden Schaltungen, Lötstellen, Platinen ) zum Lausprecher ( Frequenzweiche mit Lötstellen, Platinen ) überbrückt wird.

                Hauptsächlich sollte es Aufgabe eines ordentlichen Kabels sein auf diesem Zwischenweg , den Signalfluß nicht zu beeinträchtigen oder zu verschlechtern.

                Hauptaugenmerk hier ist ein richtig gewählter Kabelquerschnitt und mechanische Stabilität.

                Ich habe schon viel gehört, und habe die Erfahrung gemacht, dass 95 % aller angeblichen "wahnsinnig hohen" Klangverbesserungen durch sauteure Kabel in das Reich der Psychoakustik zu verweisen sind.

                Ich habe nichts gegen der Verkauf superteurer Kabel, die bei "Mondschein von 3 Jungfrauen umtanzt worden sind". Schließlich lebt davon eine Industrie und das schafft Arbeitsplätze.

                Wenn es jedoch darum geht, dass ich mir mit dieser Investition vielleicht noch einen besseren Lautsprecher leisten könnte ( oder einen besseren Amp ) , sollte man sich sehr gut überlegen, wo man das Geld anlegt.

                Cheers
                Equipment : 7X C3 LTD , Sub: 2 x Velodyne DD 12 ,Onkyo TX-NR 5000E, , DVD : Onkyo DV-SP 1000, Screen : Pioneer PDP 505 XDE,Beamer Mitsubishi HC 5000

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                  #9
                  Hallo Servo,
                  na, dann sind wir schon mindestens zu zweit :-)

                  Richtig Klasse ist ja, dass vielleicht ein 15.000 Euro LS-Kabel d'ranhängt und in der Weiche "quetscht" sich der Strom vielleicht durch einen 30 Cent Widerstand und durch den einfachen Draht der Spulen.

                  Wenn ich darauf mal einige "Kabelfetischisten" anspreche, schauen die immer ganz irritiert.
                  Norbert,
                  der NUR den eigenen Ohren vertraut

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                    #10
                    Zustimmung:
                    Jeder Euro der in die Raumakustik investiert wird bringt mehr als den letzten Euro in Kabel zu investieren! (meine Fast Audio Absorber kommen nächste Woche - ich bin gespannt!)

                    Aber:
                    Bei der Entscheidung für meine LS-Verkabelung habe ich zwei StraightWire (Crescendo und ???) sowie ein Siltech LS 100 probiert: das Siltech war das dünnste Kabel (ich muss zugeben, ich fand die dicken StraightWire "cooler"), preislich lag es in der Mitte. Die Auflösung, die Räumlichkeit - das Siltech war eine Offenbarung, die Sache war sofort klar!

                    Seit der Zeit kenne ich Unterschiede, zumindest wenn diese größer sind kann ich sie nachvollziehen. Die Unterschiede innerhalb einer Serie zum nächstgrößeren Modell erschließen sich mir jedoch nicht so leicht...

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                      #11
                      Kabel für CD-Wandler-Kombi

                      Zitat von nk
                      Na ja, ganz verteufeln will ich Kabel nicht. Gute Kabel haben schon ihre Berechtigung. Aber was ist ein gutes Kabel? <....>

                      Ausnahmen gibt's natürlich, wenn spezielle Kabel erforderlich sind. Ein Beispiel sind ja die schon oft erwähnten Folienlautsprecher. Meine CD-Player-Wandler-Kombi benötigt ebenfalls ein spezielles Verbindungskabel, um zur Höchtsform aufzulaufen. <...>
                      Hallo,
                      das habe ich in einem alten Beitrag gelesen. Ich habe auch eine CD-Wandler-Kombi. Welche Kabel verwendest Du denn? Ich habe einfache Koaxialkabel. Hört man wirklich einen Unterschied? Es werden doch nur digitale Signale übertragen.

                      Eine Zusatzfrage noch. Ich betreibe meine P4 XL mit einem Creek 5350 SE Verstärker (Klang von einer anderern Welt, nur im Bass nicht so kräftig). Gibt es da etwas besseres als Opus 3?

                      Gruß
                      Holger

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                        #12
                        Ich besitze die CEC-Kombi Player TL 51 und Wandler DX 51. Beide KÖNNEN über die "normalen" Cinch- oder Koax-Verbinder zusammengeknotet werden. Allerdings hat der Entwickler auch eine spezielle Verbindung eingebaut, die eine sog. Taktnach(rück)führung ermöglicht. Dadurch wird die Abstastrate genauer synchronisiert, im Endeffekt (soll) so weniger Jitter entstehen. Ähnliches bekommt man z. B. von Burmester.

                        Tatsächlich ist der Unterschied zwischen normaler Verbindung und Taktnachführung ziemlich deutlich hörbar.

                        Ansonsten gilt als wirklich gutes Digitalkabel das Industriekabel RG59. Mit seinem Widerstand von 75 Ohm ideal geeignet und für kleines Geld zu bekommen. Als Alternative kann sogar Antennenleitung dienen, die ist aber mechanisch nicht so robust. Auf jeder Seite 2 Neutrik Cinch-Stecker (mit der vorauseilenden Masse) und man hat ein hervorragendes Digitalkabel für unter 20 Euro. Das funktioniert sogar auf Längen über 15 Meter ohne Fehler. Und was auf dieser Länge funktioniert, kann auf kurzen Distanzen nicht schlecht sein. Das Kabel gibt es in jedem besseren Elektronikmarkt, die Stecker bestellt man sich am besten bei "Sommer-Cable"


                        Norbert,
                        der NUR den eigenen Ohren vertraut

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