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    Entscheidungshilfe

    Guten Tag zusammen!

    Derzeit höre ich an ein paar P4XL MKII, diese schlummerten bis ende 2013 unangetastet in ihren Kartons und sind nun seit einem halben Jahr bei mir in Gebrauch.

    Ich hätte nun die Möglichkeit ein paar gebrauchte TC50 zu erwerben. Diese sind äußerlich gepflegt, die Sicken sind noch wunderbar...
    aber die Bändchen sind verformt. Nach 4 Jahren.

    Das mal ein Bändchen beschädigt wird, wenn man ohne Abdeckung hört, soll ja vorkommen. Aber gleich beide? Oder könnten extreme Pegel die Ursache sein?
    Im Bild sieht man auch das zwei der Schrauben am Hochtöner links und rechts nicht wie die anderen schwarz eloxiert sind.

    Ich weiß ja das die Bändchen selbst im übelsten Zustand noch spielen, bis sie braune Flecken kriegen, aber schaut doch mal bitte.

    Preislich sollen es €2000 für das Paar sein. Ich will eigentlich nicht mehr wie €1700 geben.

    Also feilschen? Kaufen oder weglaufen?







    #2
    Hallo Kaleidoskop,

    Willkommen bei den PIEAGA-Fans.

    Entschuldige bitte die kleine Verzögerung mit der Freischaltung deines Beitrages, aber ein kleiner Weekendtripp auf dem motorisierten Zweirad sorgte bei mir für eine kleine Intenetzwangspause.

    Schaue mal bitte wegen der Bildchen, irgendwas muss da schiefgelaufen sein und die Links im "Zensurtext" liefen nicht.

    Generell hast du die Fehler auf einer Folie schon richtig eingestuft. Der Supergau wäre tatsächlich ein eingebranntes Loch, die "Vorstufe" sind dunkle Verfärbungen. Ein ganz schmaler Grat.

    Wellen oder Dellen sind meistens mehr ein optisches Problem und könnten natürlich eine Basis für Verhandlungen sein.

    Achte auf korrekte Papiere/Seriennummer.
    Norbert,
    der NUR den eigenen Ohren vertraut

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      #3
      Danke nk!

      hier noch mal die verlinkten Bilder, der andere Upload war scheinbar einfach schlecht.









      Gut ich denke auch das die Leute meist noch platz zum Handeln lassen.

      Nur mal interessehalber, würde das Austauschen der beiden Hochtöner, in ferner Zukunft (falls es nötig sein sollte), den vier-stelligen Bereich überschreiten? Sofern man die überhaupt selbst einsetzten kann. Ich lese schon länger unangemeldet hier im Forum und weiß ja das ihr viele Ersatzteile noch lange Jahre vorrätig habt.

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        #4
        Die Fotos sind leider nicht so gut und deshalb auch nur unter Vorbehalt eine Einschätzung. Sehr schlimm scheinen die Verformungen nicht zu sein, da habe ich schon schlimmeres gesehen, selbst bei Händlerpräsentationen.

        Die Ersatzteilversorgung bitte über einen PIEGA-Händler klären, da insbesondere wegen der ganzen Zollformalitäten ein unverhältnismäßig großer administrativer Aufwand bei "Kleinstlieferungen" erforderlich wäre.



        Da die Händler ihre Arbeitszeit selbst kalkulieren, kann kein genauer Preis für den Wechsel des LDR genannt werden. Unter Umständen werden Reparaturen auch an andere Fachbetriebe abgegeben. Aber so als gaaaaanz grobe Einschätzung und ohne Gewähr rechne mal mit 300 Euro/Stück. Und wie gesagt, Abweichungen nach oben/unten sind möglich.


        Daher solltest du im Vorfeld eines Austausches mit dem PIEGA-Händler deines Vertrauens ein Gespräch führen.
        Norbert,
        der NUR den eigenen Ohren vertraut

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          #5
          Ich denke mal, dass ein Selbstaus- und wieder einbau der LDR problemlos möglich sein wird. Man muss nur die zwei internen Zuleitungskabel ab und wieder anlöten. Man müsste also nur eine gute Lötverbindung an den LDRs herstellen können.

          Den Austausch eines Coax Moduls an meinen 70ern habe ich auch selbst vorgenommen. Es war sogar eine entsprechende Zeichnung dem Ersatzmodul beigelegt, welche Schrauben zu lösen sind.

          Im Prinzip ist eine Vorort Reparatur der einzig richtige Weg.

          Also wenn du kein handwerkliches Geschick und Löterfahrung hast, kann ein (befreundeter) Handwerker so einen LDR Austausch mit Inbus (Torx?) Schlüssel und Lötkolben im Handumdrehen vor Ort bewerkstelligen.

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            #6
            Ich wäre ganz vorsichtig mit den Teilen wenn bereits daran rumgeschraubt wurde. Falls dadurch Gewinde beschädigt wurden (insbesondere Tieftöner), wird die Box nicht mehr sauber spielen. Keine Ahnung, wie sowas dann zu reparieren wäre. Evtl. kann nk hierzu noch mehr sagen?

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              #7
              Hallo mike, ja die Gefahr besteht wirklich.

              Allerdings ist das jetzt losgelöst von PIEGA zu sehen, hier geht's im Prinzip um eine Gewindereparatur.

              Bei Tieftönern wäre eine Möglichkeit, dass Chassis in seinem Sitz zu verdrehen und neue Löcher (vor)bohren.

              Möglichkeiten der Gewindereparatur:

              Im Metallbau kann man ein etwas größeres Loch bohren und das nächst größere Gewinde neu schneiden.

              Sollte das nicht möglich sein (weil man im Teil, was angeschraubt werden soll, keine größere Schraube verwenden kann), kann eine Gewindereparatur z. B. mit Helicoil erfolgen.

              In beiden Fällen ist natürlich Metall-Bastelerfahrung sehr hilfreich.


              Im Holzbau gibt's noch mehr Möglichkeiten:

              Simpel: dickere Schraube (evtl. vorbohren)

              Oder das vorhandene Schraubloch säubern, mit einem Leim/Holzmehlgemisch auffüllen und trocknen lassen. Anstatt Leim kann in der "modernen Zeit" auch Epoxi-Harz genommen werden. Das Holzmehl findet man im Staubsack eines Bandschleifers.


              Ist genügend "Fleisch" im Reparaturbereich vorhanden, können von der "Innenseite" sogenannte Einschlagmuffen genutzt werden, die gibt's in Kunststoff oder Metall.

              Alternative: Einschraubgewinde einsetzen.

              Einschraubgewinde oder Einschlagmuffen gibt's im gut sortierten Baumarkt.

              Wie immer bei Bastelarbeiten.... Eigenes Risiko


              Und natürlich VORSICHTIG die Schrauben anziehen. Alter Schraubergrundsatz: "Nach ganz fest kommt ganz lose".
              Zuletzt geändert von nk; 29.05.2014, 17:25.
              Norbert,
              der NUR den eigenen Ohren vertraut

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                #8
                Hallo Norbert, dann hoffe ich, dass ich bei meiner 90.2 nicht in die Verlegenheit komme. Chassis leicht verdrehen, vorbohren und Holzschraube wieder rein würde ich ja noch hinkriegen. Einschlagmutter von innen oder Gewinde in Alu schneiden ist dann schon die höhere Bastelschule, die ich nicht besucht habe.

                Wie steht dies eigentlich bei den langjährigen Piega-Hörern? Werden Chassis von Zeit zu Zeit, natürlich gaaanz vorsichtig auf festen Sitz geprüft oder sind lockere Chassis aufgrund der Konstruktion bei Piega nahezu ausgeschlossen?

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                  #9
                  Guckst du
                  Norbert,
                  der NUR den eigenen Ohren vertraut

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