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    #16
    Bzgl. DIRAC und seiner DB Absenkung, das stimmt. Muss man beim Vergleichshören beachten! Ist allerdings vom Gefühl her wirklich nur eine Lautstärkeminderung und nichts anderes. DIRAC brauch wohl den dadurch größeren digitalen DB-Raum um seine Berechnungen ohne Klipping durchzuführen. Wenn man den nämlich weg macht, klippt es gerne öfters in der Software.

    Aber gerade der Sweetspot hat sich bei mir vergrößert. Natürlich ist die ideale Stereoortung weiterhin in der Mitte, aber auch neben der Mitte hat man jetzt einen angenehmen Frequenzverlauf. Hatte ich vorher eher weniger.

    Natürlich ist und bleibt die Raumoptimierung weiterhin wichtiger als irgendeine Einmessung...

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      #17
      Schön wäre es, wenn Dirac sich bei der Absenkung an den tatsächlichen (Bass)Senken orientieren würde. Im Zweifelsfall müßten dann nicht unbedingt 8dB sein. Aber gut. Lässt sich ja alles ´ausgleichen´.

      Habe bisher auch noch nicht mit persönlich angepassten Filtern probiert, sondern zum Vergleich (auch mit Amarra Symphony iRC) die Standardvorgaben belassen. Sicherlich muß man das Korrekturergebnis im Bassbereich für einwenig mehr Lebendigkeit noch 2-3 dB anheben. Was aber ja kein Problem darstellt. Einwenig gewundert hat es mich, daß Dirac die Höhen relativ lange hoch hält und es dort keine der Messung folgende Kurve gib. Aber auch das dürfte sicherlich der Offenheit am Ende zu Gute kommen. Anpassen kann man das ja immer noch, wie man mag.

      Zweifelsohne bietet Amarra Symphony iRC letztendlich mehr Möglichkeiten, via diverser EQs noch auf das Endergebnis einzuwirken. Auch die Option, direkt beim Aufruf der Filter noch die GAIN-Settings ändern zu können, ohne einen neuen Filter zu erstellen, finde ich durchaus gut. Aber da hat Dirac ja auch noch Optionen, soetwas zukünftig einzubinden. Am Ende ist für mich die Frage aber auch, inwiefern ich zusätzlich den Sound noch mit EQ-Settings verändern möchte und sollte. Insofern scheint mir Dirac aktuell die flexiblere Lösung in Bezug auf das Gesamtsystem. Auch für Streamingdienste, die ja durchaus im Kommen sind und vielleicht kurzfristig für mich in Frage kommen, greift Dirac im Signalweg. Das ist integriert in Amarra Symphony nicht gegeben. In meinen Augen DER große Nachteil vom Amarra-Gesamtpaket.

      Mein Sweetspot-Problem hängt ja auch an den Reflektionen der Rückwand. Insofern glaube ich, daß Dirac da unschudlig ist. Solche Echos bekommt eine Home-Software einfach nicht heraus. Da muß ich tatsächlich eben noch mit Absorbern eingreifen. Davon wird der Sweetspot unter Dirac sicher deutlich profitieren, wie ich schon feststellen konnte durch den Kissen-Test. Dann erneut einmessen.

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        #18
        Du kannst in DIRAC durch das Verschieben der seitlichen grauen Bereich auch nur eine Optimierung im Bassbereich vornehmen. Vielleicht braucht es dabei dann nicht so viel Dynamikumfang und man kann den Pegel auf "normalwert" bringen.

        Finde die universelle Einsetzbarkeit von DIRAC auch unglaublich toll! So kann ich wirklich Spotify, als auch meine FLAC Musik oder sogar Spiele im optimierten Ton ablaufen lassen.

        Du sagst keine Home-Software bekommt das hin, gibt es denn professionelle Software die da deutlich besser ist? Ich glaube der Raum setzt da eher die Grenzen des machbaren und nicht die Software, solange man nicht mit Antischall oder sonstigem Kram kommt, der natürlich in keinster Weise wohnraumtauglich ist.

        Wenn jemand da irgendwas professionelles kennt, was nochmal "deutlich" besser sein soll als DIRAC oder mehr Möglichkeiten bieten sollte, immer her damit! :-)

        Edit:

        Ach übrigens. Wenn du mal Messungen mit Carma machen solltest, freue ich sie mir mal anzuschauen. Mich interessiert es wie die Verläufe so bei euch aussehen im Vergleich zu meinen.
        Zuletzt geändert von Matze.P7; 22.05.2014, 09:57.

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          #19
          Das Problem ist der Dirac Audio Prozessor. Der gibt das ungeachtet der Korrekturen in den Filtern vor. Daran ändert sich auch nichts, wenn Du die Senken nicht oder weniger glattbügeln lässt respektive nachträglich wieder anhebst. Kannst Du ganz leicht testen, indem Du einfach den Audio Prozessor ohne Filter aktivierst.

          Das verschieben der Regler klappt hier nicht. Also schon in einem gewissen Umfang, aber ich kann den Bereich rechts (also die Mitten und Höhen) beispielsweise nicht bis 400Hz herunter aus der Korrektur heraus nehmen. Geht das bei Dir etwa? Ungeachtet dessen wäre der größte ´Dynamikumfang´ ja eben eher im Bassbereich zu suchen. Insofern brächte das Eliminieren der Mittel- und Hochtöne zur Korrektur nichts.

          Ich schrieb ´Home-Software´, weil ich da sicher bin. Nicht aber, ob andere Tools das können. Ist halt extrem viel Rechenarbeit zu leisten und wiederum nur für einen Sweetspot und wohl bei jeder Frequenz anders. Was dabei dann sonst noch alles verbogen werden müsste, will ich lieber nicht wissen. Die Physik lässt sich eben nicht überlisten. Und das Problem dieser sehr kurzstreckigen Echos bekomme ich anders sicher auch in den Griff.

          Werde nicht mit anderer Software messen. Habe lediglich eine Messung mit REW gemacht, die ähnlich ausfällt. Aber da ich wohl bei Dirac bleiben werde (es sei denn Amarra kommt mit den kurzfristig angekündigten Versionen doch noch mit einem Killerfeature), werde ich mich auch darauf und dessen Optimierung konzentrieren. Amarra (standard) wird übrigens in einer Version mit auf den Bassbereich beschränktem iRC heraus kommen.
          Zuletzt geändert von Bananenkrümmer; 22.05.2014, 10:40.

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            #20
            Du musst dann natürlich das "DSP Gain" im DIRAC Audio Processor runterregeln oder am besten auf 0 dB stellen. Mein Problem dabei ist, dass er bei kompletter Frequenzkorrektur dann ins Klipping kommt (an der "LED" im Audio Processor zu sehen). Wenn er weniger korrigieren muss, klippt er auch weniger. Dann kann man das DSP Gain soweit hochregeln, bis es kurz vor dem Klipping ist.

            Also bei mir klappt das. Ich kann den Bereich auf 20 - 400 Hz eingrenzen. Dazu musst du allerdings die "Verschiebpunkte" auf der orangen Targetgerade weiter wegschieben von der grauen Grenze. Sonst lässt sich die Grenze nicht weiter verschieben ;-)

            (Am Beispiel meiner Monitorlautsprecher)
            Angehängte Dateien
            Zuletzt geändert von Matze.P7; 22.05.2014, 12:29.

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              #21
              Ah, danke. Das kann sein, daß es an den Targetpunkten lag, ja. Guter Hinweis.

              Werde ich kurzfristig testen.

              Bei Amarra Symphony iRC hat man dann in dem Fenster mit der Filterauswahl gleichzeitig die Option, das GAIN-Setting auf eine Stelle nach dem Komma genau zu machen. Geht bei Dirac alleine nicht. Viele User setzen das dann - je nach Musik - unterschiedlich. Was mir allerdings im alltäglichen Gebrauch schon zu aufwendig wäre.

              Flavio von Dirac schrieb dazu mal:
              "As far as the variability of gain settings is concerned I can only add to what has been said before that a very important parameter when it comes to digital clipping is the input signal.
              If the music is mixed with a very high output level, which is the case for a lot of modern productions (Loudness war - Wikipedia, the free encyclopedia), we are more likely to saturate during processing.
              This can be one of the reasons (together with the ones mentioned before) why different users can have different experiences with this issue.
              While we can still have transient clipping in "old school" recordings, these are usually much less of a problem.
              The amount of required bass extension can also be a factor... when making the system play deeper we also increase the chance of clipping.

              So there is a number of variables that makes different gain settings the right ones for different users because of the various listening rooms, diversified hi-fi systems and different music material"

              Ein Wert von -3,5 bis -4,0 hat sich bei Amarra Symphony Usern wohl als recht allgemein brauchbarer Wert heraus kristallisiert, wenn ich den umfangreichen Thread dazu noch richtig im Kopf habe. Unter Amarra Symphony iRC wohlgemerkt. Aber das sollte ja vergleichbar sein.

              Werde das alles sicherlich im Detail ausprobieren und hören, wenn ich Dirac dann erwerben sollte.
              Wovon ich momentan ausgehe.
              Zuletzt geändert von Bananenkrümmer; 22.05.2014, 13:51.

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