Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Meine persönliche Piega Historie

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Meine persönliche Piega Historie

    Alles begann vor einigen Jahren mit dem Besuch beim HiFi Händler: der Kauf eines B&W 800er 5.1 Sets mit Audionet Elektronik stand auf dem Programm.
    Zum Glück hat mich der Verkäufer dann überredet mir doch auch einmal die Piega C LTD (das waren damals die Coax Modelle) anzuhören. Seitdem ist es vorbei mit meiner freien Entscheidung...
    Die Audionet Elektronik habe ich gekauft, statt B&W wurde es aber:
    C8 LTD als Front, C3 LTD als Rear und C4C LTD als Center, dazu noch der P Sub 1.
    Die Einrichtung wurde geändert und hinten war kein Platz mehr für Stand LS, also musste die C3 LTD einem Pärchen C2 LTD weichen.
    Dann dachte ich größer sei immer besser und habe die Front LS C8 LTD durch die C10 LTD ersetzt.
    Böser Fehler, ging in meinem kleinen Raum überhaupt nicht - entsprechende Threads hier im Forum zu finden...
    Abhilfe brachte die C10 LTD durch ein Pärchen C40 zu ersetzen und Stereo komplett von Film zu trennen. Stichpunkt "Drehen der Hörrichtung". Und was für eine Abhilfe. Hier bin ich seitdem wirklich "angekommen".
    Beim 5 Kanal Setup bin ich dann erstmal abtrünnig geworden - kurzer Versuch bei einem anderen Hersteller mit 3 Buchstaben der auch koaxial arbeitet. Die Piega Sucht hat mich aber nicht losgelassen.
    Also nach kurzer Zeit auch die 5 LS wieder auf Piega umgestellt:
    TP7 als Front, TP3 als Rear und TC40C als Center.
    Soweit, so gut. Allerdings waren die TP7 schon arg hoch im Wohnzimmer: gut 160 cm wenn ich mich richtig erinnere... Und den breiten Standfußrahmen fand ich auch nicht so beeindruckend... Ach, und dann war da ja noch das Thema Coax...
    Also wurden die 3 Front LS auf Coax umgestellt: TC30X und TC40CX (Coax30 und Coax Center) sind eingezogen.
    Damit war das Thema dann eigentlich durch bis nun letztes Jahr der Vertriebswechsel kam und auf einmal der Markt verrückt spielte. Ein Coax 10 Pärchen ist mir günstig vor die Linse gekommen und ich habe zugeschlagen. Doch musste ich beim Einsatz als Rear LS feststellen, dass da keine Verbesserung zu meiner TP3 (Premium 1) feststellbar war. Wie ich im entsprechenden Thread dann auch ausführlich begründet habe: auf den Rears ist bei Film einfach kaum ein hochwertiges Signal drauf (der Tip kam von einem uns allen bekannten LS Entwickler )!
    Also habe ich die Coax 10 schweren Herzens wieder zurückgeschickt...
    Ende letzten Jahres stand dann die Wiedererweckung meiner "alten Helden" an, meine 24 Jahre alte Denon "Highend" Kombi brauchte neue Standlautsprecher: edel, relativ kippsicher und in bewährter Piega Klangqualität - die Premium 50.2 haben nun zusätzlich Einzug gehalten.

    Ob ich Piega verrückt bin? Sicher schon ein bischen, mindestens ein bischen...

    Sollte ich mich in Behandlung geben oder bin ich vielleicht doch nicht allein...
    Zuletzt geändert von Nürnberger; 01.01.2014, 09:55.

    #2
    Hallo Harald
    In Behandlung zu gehen kann ich dir nicht empfehlen, denn die Rückfallgefahr ist gleich 100% oder sogar höher ;-) Darum habe ich diesen Schritt nie ernsthaft ins Auge gefasst.

    Nein, du bist nicht alleine. Zumindest kenne ich noch einen ;-) der diese Höhrgewohnheitskrankheit hat und sehr sehr gut damit Leben kann. Ich empfehle dir zur Terapie min. einmal Täglich 2 Stunden mit den Suchterregern zu verbringen und diesen Zustand zu geniessen. Zu den Nebenwirkungen gibt es keinen Beipackzettel der dich hätte warnen können.

    Trotz deinem Leiden wünsche ich dir ein super 2014
    Willy
    sigpic
    Klang berührt die Seele

    Kommentar


      #3
      Meine PIEGA-Historie liest sich deutlich weniger aufregend als die von Harald.

      PIEGA kannte ich schon schon eine ganze Weile, weil mein Bekannter sie im Laden hatte. Damals noch die P10, P8 und auch die kleineren Modelle. Zu dem Zeitpunkt war ich noch im englischen Lager bei einem Hersteller, der sich ähnlich anhört wie BMW.

      Irgendwann sollte aber ein Schritt "weiter nach oben" erfolgen und so wurde damals unglaublich viel gehört. Logischerweise auch die B&W 800 Signature, die "Waschmaschine", aber auch noch andere Hersteller. Aber so richtig war da eigentlich nix.

      Meinem Ideal recht Nahe kam damals Klein & Hummel O500, leider war der technologisch alles andere als ein einfacher Lautsprecher. Bedingt durch sein Konzept, war eine sehr komplexe Anpassung auf das Hörumfeld zwingend, die damals am Besten von K&H durchgeführt werden sollte.

      Dann sagte mein Bekannter: "Warte mal noch, PIEGA will demnächst einen komplett neuen Hoch-Mitteltöner bringen." Nun gut, 100% überzeugt hatte mich bis Dato sowieso nichts, aber andererseits kennt man ja kernige Marketingsprüche.

      Irgendwann rief mein Bekannter an "komm sofort her, hier steht eine Sensation".

      Und da war sie, die C40, frisch ausgepackt, gerade mal 6 Stunden gespielt, makelloses und zeitloses Design. Ich saß da wie "geblitztdingst". Noch nie hatte ich in einer "Box" so einen transparenten, seidigen, detailierten und völlig stresslosen Hoch-Mitteltonbereich gehört. Dazu gesellte sich ein Bass, der absolut schlackefrei und frei irgendwelcher Verfälschungen war. Mit "pack wieder ein, gekauft" wurde der Hörtermin beendet.

      Einige Jahre bestand auch überhaupt kein Anlass irgendwas am Energiewandler zu ändern, bis Kurt und Daniel über ein Dipol-Projekt nachdachten. Tja, wie das ausging, wisst ihr ja. Seitdem scheint Ruhe eingekehrt zu sein. Bis heute habe ich kein anderes System gehört, was dermaßen frei, transparent und feindynamisch den Hoch-Mitteltonbereich aufdröselt.

      Sieht man mal vom MLS ab, hat mich bisher kein anderes System "unruhig" werden lassen.

      Natürlich habe ich im Laufe der Jahre fast alle Typen von PIEGA gehört und vor allem meine Stippvisiten in Horgen ließen immer tolle Vergleiche zu.

      Als "Ersatz-Lieblinge" haben sich dabei einige Typen herauskristallisiert. Die 50.2 ist wahrscheinlich einer der "vernünftigsten" LS, der Preis, Design, Klang und Verarbeitung toll unter einen Hut bringt. Die 10er, weil mich immer noch dieser unglaubliche Raum fasziniert. Die 30.2, weil sie bei zierlichen Abmessungen richtig groß aufspielen kann. Und als "best buy" die 90.2, weil sie mich klanglich immer an die C40 erinnert und das zum halbierten Preis.

      Surround war für mich nie ein Thema.
      Norbert,
      der NUR den eigenen Ohren vertraut

      Kommentar


        #4
        Nette Selbsthilfegruppe ist das hier

        @Willy
        ohne Schmarrn: seit meine Tochter auf der Welt ist und ich wegen der sehr beengten Verhältnisse nicht mehr soviel Musik hören kann habe ich echt Entzugserscheinungen!
        Daher jetzt auch die Zweitanlage mit den alten Helden und der 50.2 bei meinen Eltern - die sind so oft nicht da und ich kann dann mal wieder Musik aufsaugen.
        Meine Sucht ausleben

        Kommentar

        Lädt...
        X