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Lautes Musik über längere Zeit schädlich für LS?

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    Lautes Musik über längere Zeit schädlich für LS?

    Hallo zusammen.

    Ich habe eine Frage: Ist es für die LS(Premium 3) schädlich über lähgere Zeit die Lautstärke etwss mehr aufzudrehen?
    An meinem Marantz hängt ein Sonos Netzwerkstreamer. Bei diesem war die Lautstärke auf Max. eingestellt. Aber beim Maratz Verstärker natürlich nicht. Aber es war schon recht laut als ich nachhause kam.......kommt das gut mit den LS?
    Grüsse

    #2
    Was verstehst du unter hohe Lautstärke?

    Für die Heimmessung völlig ausreichend sind kleine Apps für's Smartphone/iPhone

    Wie weit sitzt du vom Speaker entfernt?


    Irgendwann hat natürlich jeder Speaker seine mechanische Grenze, sogar eine MLS.
    Norbert,
    der NUR den eigenen Ohren vertraut

    Kommentar


      #3
      Hallo

      Der Sitzabstand beträgt ca. 3,5 Meter.
      Die Lautstärke bei normalem hören ist ca 63 db.

      Bei lautem hören messe ich ca. 85 db -max. 90 db.
      Grüsse iltis

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        #4
        Alles kein Problem, da geht nix kaputt.

        Wer's ganz genau wissen möchte, misst mal die Speaker in 1 Meter Entfernung auf Achse des Hochtöners.

        Ich vermute jetzt einfach mal, dass bei der 3.2 so irgendwo bei 105 dB/1 Meter die Verzerrungswerte grenzwertig werden. Das heißt aber immer noch nicht, dass dann der LS gleich kaputt geht, er arbeitet dann nur nicht mehr so "sauber".

        Neben den steigenden Verzerrungen merkt man das auch am Klangbild. Es klingt komprimiert, da es der Bass nicht mehr "schafft". Irgendwann schlägt er sogar an, dann ist aber definitiv schluss. Mehr kann dann wirklich zum Risiko werden.

        Dann wird's vielleicht auch klarer, dass in dem Falle mehr Verstärkerleistung nichts bringt. Der Speaker kann das einfach nicht mehr umsetzen.

        Der LDR hält viel mehr aus, mit Musik ist er praktisch nicht zu töten, solange der Verstärker nicht ins Clipping gerät.



        Vielleich mal auch für andere Interessant, warum Magnetostaten bei Überlast so empfindlich sind.

        Magnetostatten (der LDR und der Coax) haben im Vergleich zum Tauchspulensystem (also "normale" Kalottenhochtöner) einen ganz anderen Impedanzverlauf.

        Die Spule des "normalen" Kalottenhochtöner wirkt naturbedingt als Tiefpassfilter. Das heißt, mit ansteigender Frequenz steigt auch der Widerstand in der Spule. Im obersten Frequenzbereich (außerhalb des Hörspektrums) schützen sich Tauchspulensysteme selbst durch den ansteigenden Widerstand bis zu einem gewissen Punkt bei hohen Frewuenzen und "zu viel" Strom.

        Ganz anders verhalten sich Magnetostaten. Ihr Widerstand bleibt nahezu immer gleich, frequenzunabhängig. Er kannn sich durch einen frequenzbedingt ansteigenden Widerstand nicht selbst schützen. Kommen jetzt also hochfrequente Verzerrungen (z. B. ganz bestimmte Messtöne oder Verstärkerclipping), geht diese Energie ungedämpft auf die Leiterbahn des Systems und kann dadurch extrem heiß werden, bis hin zur Zerstörung.

        Aber keine Angst, selbst mit Hochbit-Musikmaterial ist die Folie noch seeehr weit davon entfernt in Gefahr zu kommen.

        Die Mitteltöner-Folie des Coax ist praktisch nicht zu zerstören, da sie durch die Frequenzweiche im Frequenzgang nach oben hin beschnitten wird.
        Norbert,
        der NUR den eigenen Ohren vertraut

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