Beim letzten Besuch in Horgen unterhielt ich mich angeregt mit Kurt, wie man die räumliche Abbildung eines LS-Systems verbessern kann. Ein alter Trick ist es, zwischen die LS eine Trennwand zu stellen, so dass sich die Schallwellen beider LS nicht "vermischen" können. Man erhöht so die Übersprechdämpfung auf rein „mechanischem Wege“.
"Das müsste auch andersrum gehen" dachte ich mir und baute einen Versuchsträger aus dem Haltegurt einer alten Kopflampe. Im Augenblick noch aus Pappe, wurde die Trennwand zwischen den Lautsprechern jetzt "an den Kopf gesetzt". Gleichzeitig setzte ich Reflektoren an, die knapp hinter dem Ohr sitzen. Einmal werden die rückwärtigen Einflüsse des Raumes minimiert und zum Anderen wird der Schall besser ins Ohr geleitet.
Eine Evolutionsstufe wird demnächst in GfK hergestellt.
Zwar sieht es im Augenblick noch sehr gewöhnungsbedürftig aus, aber klanglich ist es schon erstaunlich, was dieses seltsam anmutende Gebilde bringt. Durch die „Klappen“ hinter dem Ohr wird der hintere Raumeinfluss vor allem im Mittel-Hochton nahezu komplett ausgeblendet. Das ganze Klangbild wirkt ungemein direkt, das hat schon fast etwas mit Nahfeld zu tun. Mit den Händen hinter den Ohren kann das auch jeder selbst ausprobieren. Die „Trennwand“ vor dem Gesicht hat nicht ganz die gleiche Auswirkung, wie die Trennwand zwischen den Lautsprechern. Es zeigt sich aber eine gesteigerte Lokalisierungsfähigkeit. Vor allem bei Musikern, die „um die Mitte“ herum gruppiert sind, stellt sich eine bessere räumliche Trennung der einzelnen Interpreten ein (z. B. ein Chor).
Die Versuche waren erfolgreich und Kurt wurde sehr neugierig, so dass bei einem evtl. PIEGA-Kopfhörer eine "Gesichts-Trennwand" als Zubehör angeboten werden könnte, die am Hörer-Bügel eingehakt werden kann. Gleichzeitig können die eigentlichen Hörelemente geklappt werden, um sie zur seitlichen Schallführung am Ohr zu nutzen.
"Das müsste auch andersrum gehen" dachte ich mir und baute einen Versuchsträger aus dem Haltegurt einer alten Kopflampe. Im Augenblick noch aus Pappe, wurde die Trennwand zwischen den Lautsprechern jetzt "an den Kopf gesetzt". Gleichzeitig setzte ich Reflektoren an, die knapp hinter dem Ohr sitzen. Einmal werden die rückwärtigen Einflüsse des Raumes minimiert und zum Anderen wird der Schall besser ins Ohr geleitet.
Eine Evolutionsstufe wird demnächst in GfK hergestellt.
Zwar sieht es im Augenblick noch sehr gewöhnungsbedürftig aus, aber klanglich ist es schon erstaunlich, was dieses seltsam anmutende Gebilde bringt. Durch die „Klappen“ hinter dem Ohr wird der hintere Raumeinfluss vor allem im Mittel-Hochton nahezu komplett ausgeblendet. Das ganze Klangbild wirkt ungemein direkt, das hat schon fast etwas mit Nahfeld zu tun. Mit den Händen hinter den Ohren kann das auch jeder selbst ausprobieren. Die „Trennwand“ vor dem Gesicht hat nicht ganz die gleiche Auswirkung, wie die Trennwand zwischen den Lautsprechern. Es zeigt sich aber eine gesteigerte Lokalisierungsfähigkeit. Vor allem bei Musikern, die „um die Mitte“ herum gruppiert sind, stellt sich eine bessere räumliche Trennung der einzelnen Interpreten ein (z. B. ein Chor).
Die Versuche waren erfolgreich und Kurt wurde sehr neugierig, so dass bei einem evtl. PIEGA-Kopfhörer eine "Gesichts-Trennwand" als Zubehör angeboten werden könnte, die am Hörer-Bügel eingehakt werden kann. Gleichzeitig können die eigentlichen Hörelemente geklappt werden, um sie zur seitlichen Schallführung am Ohr zu nutzen.
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