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Mono oder Stereo (das ist hier die Frage)

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    Mono oder Stereo (das ist hier die Frage)

    Moin!

    Ich habe den Reiz der monophonen Wiedergabe neu entdeckt und schiebe nun Frust weil meine Vorstufe keine Mono Umschaltung hat.

    Kennt Ihr - außer Accuphase - Vorstufen oder Vollverstärker welche eine solche Mono Umschaltung haben?

    Muß ich erwähnen, dass nur Amps in Frage kommen die mit einem Piega Coax harmonieren?!
    Zuletzt geändert von vierfarbeimer; 31.12.2012, 16:25.

    #2
    Hallo vierfarbeimer,

    am sichersten (und ohne Bastelarbeit) geht das, wenn du die Quelle (wahrscheinlich den CDP) für dieses spezielle Einsatzgebiet über ein Kleinstmischpult schickst.

    Das hat auch den Vorteil, dass du sowohl symmetrische als auch unsymmetrische Quellen damit auf Mono schalten kannst. Ganz nebenbei haben die in der Regel eine Phantomspannung, so dass auch ein Messmikro zukünftig kein Problem mehr ist.

    Bleibt die Frage nach dem klanglichen Einfluss.... Na ja, auch hier besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Preis und Qualität.

    Musst du mal stöbern und im Bedarfsfalle am Besten mal in ein entsprechendes Fachgeschäft schlappen.
    Zum Beispiel:


    Die Teile unterscheiden sich EXTREM in ihren Möglich- und Fähigkeiten, so dass du da wirklich etwas stöbern musst.
    Hier noch viiiiiel mehr:
    Norbert,
    der NUR den eigenen Ohren vertraut

    Kommentar


      #3
      Das könnte auch so ungefähr in die Richtung gehen:
      Norbert,
      der NUR den eigenen Ohren vertraut

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        #4
        Das bieten doch schon die kleinen Accuphase Vorstufen und Vollverstärker, komm gib Dir einen Ruck ;-).

        Der spezielle Reiz von Mono hat sich mir bisher immer nur mit authentischen Mono-Aufnahmen erschlossen. Echtes Stereo höre ich dann auch gerne genau so.
        Zuletzt geändert von Aurumer; 30.12.2012, 19:41.
        Viele Grüße,
        Sven

        Ein Leben ohne Piega und Accuphase ist möglich aber sinnlos. (Frei nach Loriot)

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          #5
          Vielen Dank für Deine Mühe Norbert, aber das ist mir alles schon wieder viel zu aufwendig. Ich würde mich ggf. nur für die klassische Mono/Stereo Umschaltung wie wir sie von den Accus kennen, interessieren.

          Den Anlass über Mono nachzudenken hat mir das kleine Radio Sangean WR-1 gegeben, das ich zu Weihnachten verschenkt habe und das mich derartig begeistert hat, dass ich mir jetzt gleich noch eins für mich bestellt habe. Seit ich dieses Radio ein paar Tage vor Weihnachten bei mir hatte, weiß ich wie toll sich auch Mono anhören kann.

          Mir geht es gar nicht um den audiophilen Genuss von irgendwelchen tollen Monoaufnahmen, die ich eh nicht habe, aber ich würde mir von einer Mono Umschaltung beispielsweise eine bessere Sprachverständlichkeit bei Filmen im Fernsehen versprechen, wenn ich ein wenig außerhalb des Sweet Spots sitze oder einfach ein ruhigeres Klangbild bei schlecht abgemischtem Ton usw.. Das ist meine (Mono) Intention.

          Vielleicht hat ja der eine oder andere Accuphase Jünger hier schon das eine oder andere Mal seine Mono Taste gedrückt!?

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            #6
            Öfters, aber in erster Linie, um die Lautsprecher aufzustellen, auszurichten oder nachzujustieren.
            Dabei ist das eine Riesenhilfe.
            Viele Grüße,
            Sven

            Ein Leben ohne Piega und Accuphase ist möglich aber sinnlos. (Frei nach Loriot)

            Kommentar


              #7
              Zitat von vierfarbeimer Beitrag anzeigen
              aber ich würde mir von einer Mono Umschaltung beispielsweise eine bessere Sprachverständlichkeit bei Filmen im Fernsehen versprechen, wenn ich ein wenig außerhalb des Sweet Spots sitze oder einfach ein ruhigeres Klangbild bei schlecht abgemischtem Ton usw.. Das ist meine (Mono) Intention.
              Wenn wir mit zwei LS stereophon hören, enststeht "in der Mitte" eine sogenannte Phantomschallquelle. Beispiel: der Nachrichtensprecher. Obwohl der Schall in beiden LS "enststeht", hören wir ihn aus der Mitte, obwohl sich dort gar kein LS befindet. Hören wir nur Nachrichten, können wir also viel Geld sparen

              Eine bessere Sprachverständlichkeit.... nun ja, da drängt sich der Verdacht auf, dass die Aufstellung bisher nicht 100% ist. Zumindest im Bereich des Sweetspot sollte es so sein, dass eine perfekte Sprachverständlichkeit und auch Mittenortung möglich ist. Sven sprach es schon an, bei der Feinaufstellung der LS mit einem Monosignal zu justieren (stöbere mal im Forum, da findest du Aufstellhinweise mit der Mono-Funktion).

              Außerhalb des Sweetspot ist es natürlich auch wieder die Frage, wie weit man vom Spot entfernt ist. Ein "schiefes Bild" wird man in jedem Fall erhalten, schon allein auf Grund der Laufzeitdifferenzen.

              Zitat von vierfarbeimer Beitrag anzeigen
              Vielleicht hat ja der eine oder andere Accuphase Jünger hier schon das eine oder andere Mal seine Mono Taste gedrückt!?
              Na klar, aber ob das einfach ist, das zu beurteilen...??? Denn "richtige" Monoaufnahmen sind mittlerweile sehr selten. Auch ältere Aufnahmen wurden mittlerweile in irgendeiner Form "räumlich aufgepeppt". Selbst Nadelgeräusche vom Tonabnehmersystem sind stereophon. Das heißt, man verändert fast immer den räumlichen Eindruck mit der Mono-Taste. Ich habe aber einige selbstgemachte "richtige" Mono-Sprachaufnahmen. Wenn ich dann am Amp auf Mono schalte, ist da kein Unterschied zu hören.

              Intereassant wäre dann allerdings ein Versuch, tatsächlich auch nur über einen LS zu hören, der in der Mitte steht, so dass es eine "richtige" und keine Phantomschallquelle wäre.


              Zitat von vierfarbeimer Beitrag anzeigen
              oder einfach ein ruhigeres Klangbild bei schlecht abgemischtem Ton usw..
              Ich persönlich halte das für einen falschen Ansatz. Es gibt auch Leute, die im privaten Umfeld über Wavelab Musik abspielen, damit sie sich den Sound so zurechtbiegen können, wie sie es für richtig=besser halten.

              Na klar gibt es jede Menge Murksaufnahmen, das ist gar keine Frage, aber deswegen soll ich mich "verbiegen"? Dann muss ich ja praktisch bei jeder Aufnahme an irgendwelchen Knöpfen drehen. Erst muss ich eine schlechte CD "verbessern", danach alles wieder zurück, weil die nächste CD gut ist...??

              Und wenn ich eine Aufnahme in Ping-Pong-Stereo aus den 60ern habe, dann war das damals Stand der Dinge. Es ist nun mal das Original, mit allen "Fehlern" und Liebenswürdigkeiten.

              Abgesehen davon, dass ich mir das nicht leisten könnte, aber ich kaufe ja auch nicht einen Van Gogh, gehe dann in den Baumarkt und kaufe Pinsel und Farben, weil ich das Bild "verbessern" möchte.
              Zuletzt geändert von nk; 31.12.2012, 08:13.
              Norbert,
              der NUR den eigenen Ohren vertraut

              Kommentar


                #8
                Ich persönlich halte das für einen falschen Ansatz....soll ich mich "verbiegen"? Dann muss ich ja praktisch bei jeder Aufnahme an irgendwelchen Knöpfen drehen. Erst muss ich eine schlechte CD "verbessern", danach alles wieder zurück, weil die nächste CD gut ist...??
                ...Es ist nun mal das Original, mit allen "Fehlern" und Liebenswürdigkeiten.
                Da hast Du natürlich Recht, Norbert. Das Korrigieren des mangelhaften Tons mittels Monotaste ist ein Laborieren am Symptom und verbietet sich für uns genauso wie es sich verbietet am Amp an den Höhen- und Tiefenreglern rumzuschrauben oder gar Equalizer einzusetzen nur um eine ungenügende Audioquelle erträglich(er) zu machen.

                Ich denke, dass ich das Thema Mono auf meiner großen Anlage erst mal ruhen lassen werde. Es ist mir und meinen Unzulänglichkeiten wohl geschuldet, dass ich mich außerhalb des Sweets Spots veranlasst sehe, die Anlage zu überdenken. Denn im Sweet Spot ist bei mir auch wirklich alles calm and sweet.

                Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Man hört sich!


                PS: Sollte mal jemand in die Verlegenheit oder Versuchung kommen ein kleines (Küchen-) Radio zu suchen, so möchte ich an dieser Stelle nochmals an das Sangean WR-1 erinnern.

                Auf der Suche nach einem wirklich guten Internetradio als Geschenk war ich vor Weihnachten schon aus lauter Verzweiflung, weil ich nicht fündig wurde, ins Bose Experience Center gefahren um mir das Bose Wave noch einmal anzuhören, weil dies ja bekanntlich den höchsten WAF hat. :oops: Muss ich noch erwähnen wie sehr ich bei dieser Vorführung gelitten habe? Glücklicherweise bin ich dann jedoch auf das Sangean WR-1 aufmerksam geworden. Für mich, der neben einem riesigen alten Röhrenradio aufgewachsen ist war diese kleine Kiste - der Herr möge mir verzeihen - die Offenbarung der letzten Weihnacht. Ich möchte Euch deshalb an dieser Stelle nicht mit überschwänglichen Lobeshymnen auf diese kleine Kiste langweilen.

                Auf ein gutes Jahr 2013.


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                  #9
                  Zitat von vierfarbeimer Beitrag anzeigen
                  Für mich, der neben einem riesigen alten Röhrenradio aufgewachsen ist....
                  Man, waren das Zeiten. Wir waren damals ein "Mehrgenerationenhaushalt". Opa hörte auf einem Röhrenteil aus den ganz frühen 50er Jahren seine Sportnachrichten

                  Meine Eltern waren dann ultramodern, als eine Kuba-Musikanlage ins Haus kam. Gequält wurde ich dort mit Musik von Gerhard Wendland, Willy Hagara usw. Aber ich war fasziniert von der Single-Stapelsäule des Plattenspielers.

                  Zum Glück war da noch mein Onkel im Haushalt, der sich während seiner Schulzeit als "Plattenaufleger" in einem "Tanzlokal" ein paar Kröten verdiente. Und bei dem lief den ganzen Tag der AFN im Zimmer, vor allem die Wolfman Jack-Show war tägliches Pflichtprogramm. ... natürlich auf'm Grundig-Röhrenradio. Dazu gab's dann noch einen Dual-Plattenspieler, bei dem der Lautsprecher im Deckel war, womit dann sogar Stereo in Verbindung mit dem Röhrenradio möglich wurde.

                  Mein erstes Radio war der ausgeschlachtete Radio-Teil der Kuba-Musiktruhe mit EINEM selbstgebauten LS aus Isophon-Chassis. Irgendwann - mit Hilfe vom Oma-Sponsoring - gab's dann den Elac 1000.
                  Norbert,
                  der NUR den eigenen Ohren vertraut

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