Liebe Piega-Gemeinschaft
Wie so oft sind die "dummen" Fragen oft die verflixten, um Antworten darauf zu finden. Ich habe folgende verflixte Frage:
a)
In meinem Wohnraum habe ich zwingendermassen Schallreflexionen und somit störender Hall und Raummoden. Für mich ist es rein durch Probehören schwierig abzuschätzen, wie stark mein Klangbild negativ beinflusst wir, da ich meine CDs noch nie in einem perfekten Raum gehört habe. Wenn ich nun in einer lauen Sommernacht meine Coax70 in den Garten schleppe, habe ich keine reflektierenden Wände mehr. Somit habe zu 100% Direktschall aus dem LS und höre die Aufnahme genau so, wie sie sein sollte. Oder?
b)
Zwischen den beiden Stereolautsprecher ist es möglich, Phantomschallquellen zu erzeugen. Diese können je nach Pegelunterschied und Laufzeit zwischen dem linken und rechten Lautsprecher hin und her wandern. Das ist mir physikalisch logisch. Doch wie kann mir beim Hören einer Aufnahme eine Schallquelle höher oder tiefer erscheinen. Also nicht horizontal sondern vertikal separiert sein? Bei vielen Aufnahmen ist z.B. die Stimme höher als die Gitarre. Oder Glockengeläute kommt quasi von der Zimmerdecke. Der Schall kommt ja in jedem Fall aus dem Coax, wie kann es zu einer vertikalen Staffelung kommen?
c)
Ich gehe mit dem Analog-Out von meinem Sonos zp120 direkt auf die aktiven Piegas. Der Sonos übernimmt somit die Aufgabe des Pres. Dieser regelt mit der Stromstärke die Lautstärke, mit welcher die Lautsprecher spielen. Die Stromstärke ist jedoch nicht normiert und kann für jede Quelle unterschiedlich sein. Bei dem Weiss DAC 2 konnte ich die Stromstärke manuell am Gerät einstellen. So weit ich mich erinnern kann zwischen 2 und 4 Volt. Beim Sonos geht das nicht. Gute Zimmerlautstärke ist beim Lautstärkeregler 50%. Wenn ich es richtig krachen lasse auch mal bei 80% der maximalen Lautstärke. Ist das nun auch 80% der 300 Watt der Aktivmodule oder bin ich unter der nötigen Spannung? Kann ich die Module mit dem Sonos-Player auch übersteuern?
Ist es reines Glück, dass die Ausgangsspannung des Sonos in einem hörbaren Bereich der Aktivmodule liege? Oder verstehe ich etwas falsch? Falls maximale Lautstärke tatsächlich auch maximale Stärke der Aktivmodule ist, bin ich froh 300 Wattt zur Verfügung zu haben und wundere mich über die 45 Watt der Champagern-Fraktion.
Bin ich eher taub oder dumm?
Alles klar?
Thomas
Wie so oft sind die "dummen" Fragen oft die verflixten, um Antworten darauf zu finden. Ich habe folgende verflixte Frage:
a)
In meinem Wohnraum habe ich zwingendermassen Schallreflexionen und somit störender Hall und Raummoden. Für mich ist es rein durch Probehören schwierig abzuschätzen, wie stark mein Klangbild negativ beinflusst wir, da ich meine CDs noch nie in einem perfekten Raum gehört habe. Wenn ich nun in einer lauen Sommernacht meine Coax70 in den Garten schleppe, habe ich keine reflektierenden Wände mehr. Somit habe zu 100% Direktschall aus dem LS und höre die Aufnahme genau so, wie sie sein sollte. Oder?
b)
Zwischen den beiden Stereolautsprecher ist es möglich, Phantomschallquellen zu erzeugen. Diese können je nach Pegelunterschied und Laufzeit zwischen dem linken und rechten Lautsprecher hin und her wandern. Das ist mir physikalisch logisch. Doch wie kann mir beim Hören einer Aufnahme eine Schallquelle höher oder tiefer erscheinen. Also nicht horizontal sondern vertikal separiert sein? Bei vielen Aufnahmen ist z.B. die Stimme höher als die Gitarre. Oder Glockengeläute kommt quasi von der Zimmerdecke. Der Schall kommt ja in jedem Fall aus dem Coax, wie kann es zu einer vertikalen Staffelung kommen?
c)
Ich gehe mit dem Analog-Out von meinem Sonos zp120 direkt auf die aktiven Piegas. Der Sonos übernimmt somit die Aufgabe des Pres. Dieser regelt mit der Stromstärke die Lautstärke, mit welcher die Lautsprecher spielen. Die Stromstärke ist jedoch nicht normiert und kann für jede Quelle unterschiedlich sein. Bei dem Weiss DAC 2 konnte ich die Stromstärke manuell am Gerät einstellen. So weit ich mich erinnern kann zwischen 2 und 4 Volt. Beim Sonos geht das nicht. Gute Zimmerlautstärke ist beim Lautstärkeregler 50%. Wenn ich es richtig krachen lasse auch mal bei 80% der maximalen Lautstärke. Ist das nun auch 80% der 300 Watt der Aktivmodule oder bin ich unter der nötigen Spannung? Kann ich die Module mit dem Sonos-Player auch übersteuern?
Ist es reines Glück, dass die Ausgangsspannung des Sonos in einem hörbaren Bereich der Aktivmodule liege? Oder verstehe ich etwas falsch? Falls maximale Lautstärke tatsächlich auch maximale Stärke der Aktivmodule ist, bin ich froh 300 Wattt zur Verfügung zu haben und wundere mich über die 45 Watt der Champagern-Fraktion.
Bin ich eher taub oder dumm?
Alles klar?
Thomas
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