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Die Zukunft der heimischen Musikwiedergabe

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    #31
    In Sachen Fernzugriff auf Daten.

    Das ist relativ simpel möglich, dass ich weltweit auf meine Daten zu Hause zugreifen kann.

    Das geht entweder in der etwas unsicheren Variante (weil nix verschlüsselt) mittels FTP oder über einen Web-Zugriff auf den Homeserver/NAS in verschlüsselter Technik.

    Damit kann ich auch überall auf meine Daten zugreifen und benötige keinen Dienstanbieter.


    Berlin plant z. B. den Komplettausbau des Stadtgebietes mit WLAN. Rein theoretisch wäre es also denkbar, dass ich im Auto Zugriff auf's heimische Musikarchiv hätte. Oder noch besser, beim nächsten Händlerbesuch mit meiner Lieblingsmusik vom eigenen Heimserver einen neuen LS hören.

    Ob praktikabel oder sinnvoll lass' ich mal offen.
    Norbert,
    der NUR den eigenen Ohren vertraut

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      #32
      Praxis und Sinn sind da nur partiell da ..., aber ist es schon.

      Einen Server zuhause zu haben ist natürlich eine Lösung, es wird nur viele geben, die sich nicht mit der Technik abmühen wollen. Alleine wenn bei uns einmal der Strom ausfällt braucht es seine Zeit, bis ich alles wieder in den letzten Zustand gebracht habe. Ich sehe hierin auch bei der Generation Y, Z nicht die Zukunft, für die Massen sind simple und schnelle Loesungen gefragt.

      VG
      Thomas
      Immer wenn ihr anfangt euch über Forendiskutanten aufzuregen, lest nach bei Matt 5,3.

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        #33
        Ok, wir leben da natürlich in einer Zeit des Umbruchs.

        Grob gesehen:

        Auf der einen Seite noch das Plattenarchiv auf Vinyl und bei einigen noch zusätzlich als CD. Dazu noch die ganzen Familienbilder.

        Auf der anderen Seite Digitalfotos aus Handy oder Kompaktkamera und die MP3-Sammlung der Kiddies. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch der Videobereich in diese Kerbe schlägt. Es ergibt ja nur bedingt einen Sinn, wenn die Musikindustrie immer mehr auf Downloads setzt und die Filmleute bringen im 3-Jahres-Rythmus neue Plastikscheiben auf den Markt

        Mit der wachsenden Anzahl an digitalen Medien kommt unweigerlich das Problem der Datenspeicherung auf alle zu.

        Es ist übrigens ein Irrglaube, dass junge Leute damit weniger Probleme hätten. Ich war in einer sehr großen Behörde im Bereich PC-Organisation, meine Frau ist an einer Berufsschule und hat ebenfalls viel mit PC zu tun. Es zeigt sich, dass das Verständnis für die Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten eigentlich altersunabhängig ist.


        Richtig ist natürlich, dass Technik insgesamt gesehen IMMER bedienerfreundlich sein sollte. Liest man sich aber das Thema komplett durch, hapert es ja schon scheinbar an so "banalen" Dingen wie Home-Cinema. Aber ist das ein Wunder? Für die ganzen Kürzel und Aufkleber über die Features ist ja fast kein Platz mehr auf den Geräten.

        Da hat man durchaus Parallelen zum "einfachen" Auto. Frag mal den Durchschnittsmenschen, was ABS, ESP, ASR, DSC, VTi usw. bedeuten.
        Norbert,
        der NUR den eigenen Ohren vertraut

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          #34
          Ich arbeite in einem Unternehmen, das jährlich circa 1000 junge, intelligente Menschen einstellt.

          Ganz klarer Trend: wenig Technikwissen, Wunsch nach Automatisierung und kein Anreiz sich mit der Materie zu beschäftigen.

          Zitat: "mit einem IPhone habe ich alles und es geht". Hauptproblem ist mE, dass ich/wir mit der Technik noch zu einer Zeit gross geworden sind, als das Thema nicht selbstinstallierend war und man sich kundig machen musste, wenn man so etwas zuhause genutzt hat.

          Und wenn man die Fragen in anderen Foren so erfolgt, dann haben viele noch nicht einmal Lust in Wikipedia zu recherchieren bevor sie eine Frage stellen. Aber kaufen wollen Sie dann alles auf einmal, egal ob es zusammen passt.

          Für die Gemeinde, die sich in der Zukunft mit hochwertiger Musikwiedergabe beschäftigen wird, braucht es also Lösungen, die teilweise selbsterklärend sind und dennoch noch Freiräume für Ausprobieren, Austauschen, etc. Lässt.

          VG
          Thomas
          Immer wenn ihr anfangt euch über Forendiskutanten aufzuregen, lest nach bei Matt 5,3.

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            #35
            100% Bestätigung.
            Norbert,
            der NUR den eigenen Ohren vertraut

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