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CDP + Endstufe = fertig!

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    CDP + Endstufe = fertig!

    Hallo Piega Fans,
    am Wochenende habe ich mal wieder getestet - der neue Mark Levinson 512 CD Player hat sein Gastspiel gegeben. Dabei habe ich mich ausführlich mit dem Thema variable Ausgänge befasst, d.h. also direkter Anschluss des CDP an die Endstufe (in dem Fall Audionet MAX).

    Was soll ich sagen:
    kein Unterschied zu hören ob man den CDP variabel oder fix über die Vorstufe anschließt - ich konnte keinen Unterschied feststellen. D.h. also, für jemanden der nur CD hört ist die puristischste Möglichkeit der direkte Anschluss des CDP an eine Endstufe.

    Ich bin begeistert. Leider hat mein Audionet Player diese variablen Ausgänge nicht, d.h. ich müsste wieder einiges kaufen und verkaufen. Viel Aufwand...

    Aber angefixt bin ich von dieser Lösung schon

    #2
    Ausgenommen mal die Player, die eine Vorstufe integriert haben.


    Einspruch

    Das darf auf keinen Fall pauschalisiert werden.

    Es gibt verschiedene Wege, den Ausgangspegel eines CD-Players zu beeinflussen.

    Einige Firmen gehen im CDP den Weg über die digitale Lautstärkeregelung. Dazu wird das digitale Musiksignal "umgerechnet", das heißt, es wird am Signal manipuliert. Jetzt gibt es aber auch dort wieder verschiedene Wege. Von der Theorie her könnte das Signal erst auf 32 Bit gewandelt und dann die Lauststärke verändert werden. Auf Grund der enormen Rechentiefe der 32 Bit wäre das ohne Verluste umsetzbar. Das ist der Ansatz, der mit guter Soundbearbeitungssoftware eingeschlagen wird. Oder man bleibt bei den 16 Bit und kämpft im Leisebetrieb mit Artefakten, die in irgendeiner Form gefiltert werden müssen.

    Natürlich gibt's die Möglichkeit im Analog-Signalweg die Lautstärke zu verändern. Leider gibt's auch hier wieder verschiedene Möglichkeiten, die man "von außen" nicht erkennt.

    Der simpelste Weg ist natürlich durch ein Billigpotentiometer. Hier sind Fehler durch Gleichlauf (es müssen immerhin 2 Kanäle geregelt werden) bis hin zum Kratzen beim Verstellen in ihrer ganzen Bandbreite möglich. Hauptproblem ist mit Sicherheit nach kurzer Zeit der Gleichlauf im Leisebetrieb. Denn es findet eine rein mechanische Schleifbewegung auf einer "Widerstandsfläche" statt, die einem Verschleiß unterliegt.

    Natürlich gibt's auch aufwändige Schaltungen, die langzeitstabil und präzise sind. Die dürften aber nicht unbedingt in allen Geräten vorhanden sein.

    Der nächste Punkt ist, dass die Ausgangsstufe in der Lage sein muss lange Kabel mit einer Endstufe anzutreiben. Auch das kann nicht jeder Player.

    Kurz: Es kann klappen, muss aber nicht.


    Hier haben wir einen DAC mit dieser Option und einer "echten" Vorstufe verglichen:
    Zuletzt geändert von nk; 15.11.2010, 08:14.
    Norbert,
    der NUR den eigenen Ohren vertraut

    Kommentar


      #3
      also bei einem CDP der Klasse des ML 512 sollte eine funktionierende Regelung des variablen Ausgangs doch eigentlich selbstverständlich sein!
      Und ML bewirbt diese Option explizit für diesen Player...

      Kommentar


        #4
        Bei dem Brocken kann man davon ausgehen. Aber es kam zumindest bei mir so an, dass das mit jedem CDP klappt.
        Norbert,
        der NUR den eigenen Ohren vertraut

        Kommentar

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