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Defintion: Analytik

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    Defintion: Analytik

    Ich habe einmal eine kleine Anmerkung von Schwisch zum Anlass genommen, ein neues Thema zu eröffnen, damit der "Dipol" nicht zu weit abschweift.

    Im Thema Dipol hat Schwich folgendes angesprochen:

    Zitat:
    PS: Nicht gefallen hat mir die Marantz-Elektronik. Das Klangbild war für meine Ohren zu analytisch, gerade Streichinstrumente von meiner Test-CD klangen synthetisch. Eine Class-A-Transitor-Endstufe oder (noch besser) gleich eine gute Röhre sind dringend zu empfehlen.
    Zitatende:

    Vorweg, ich glaube, Schwisch und ich kennen uns so gut, dass es auf keienen Fall zu Missverständnissen führen sollte. Es sollte eher als kleiner Gedankenaustausch am Rande des "Tag der offenen Tür" gewertet werden, so wie viele Gespräche dort abliefen. Viele Weltanschauungen, aber danach wird gemeinsam eine Wurst verdrückt


    Ich kenne zwar die Marantzen nicht so gut, aber "synthetische Analytiker" waren das bisher nie.

    Stutzen muss ich, wenn du schreibst, du hattest eine CD bei. Ich hatte schon oft Besuch von HiFi-Fans, die einmal ihre eigenen CD mitbrachten. Alles CD, die zu Hause grandios klingen. Die Ernüchterung kam mit dem großen Koax. Dieses Teil verzeiht einfach keinerlei Fehler. Das ist sicherlich Fluch und Segen zugleich.

    Besteht die Möglichkeit, dass es bisher ungehörte Fehler auf der CD sind? Dann wäre unter Umständen der "nichtsverzeihende" große Koax die Ursache oder die Elektrik

    Sehr, sehr viele Titel, die zumindest am Samstag gespielt wurden, kenne ich sehr gut. Zum Teil hätte ich nicht einmal etwas dagegen gehabt, wenn da noch ein Tick mehr Analytik gewesen wäre, ohne dass natürlich Schärfe aufkeimt. Das ist aber "kritik" in ganz geringen homöopathischen Dosen und gilt für beide Ketten, die dort standen. Von daher möchte ich eigentlich nicht über die Brücke gehen, dass die Marantzis "synthetische Analytiker" sind.

    Aber ich glaube, dass wir bereits auf der Ebene sind, bei der schon beinahe perönliche Vorlieben größer ins Gewicht fallen. Trotzdem wäre interessant zu erfahren, wie andere eigentlich das Thema "Analytik" einstufen.
    Norbert,
    der NUR den eigenen Ohren vertraut

    #2
    Hallo Norbert

    Natürlich sind wir im Bereich "persönlicher Geschmack" angelangt. Vermutlich ist analytisch auch der falsche Ausdruck. Dem grossen Koax konnte ich jedenfalls nur Gutes abgewinnen, wobei auch mein Rucksack zu klein war.

    Der synthetische Klang von Streichinstrumenten ordne ich der Elektronik zu, weil ich diese Erfahrung schon anderenorts gemacht habe. Wie Du vielleicht gemerkt hast, habe ich bei meiner Antwort an Dich gedacht und Deine Class-A-Elektronik ausgeklammert, um nicht wieder die Friedenspfeiffe auspacken zu müssen

    Grüsse, Schwisch

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      #3
      prinzipiell ist ja die Fähigkeit zu analysieren nichts negatives - im Gegenteil
      Nervig darfs halt nicht werden...

      Ciao; Harald

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        #4
        Zitat von Schwisch Beitrag anzeigen
        Der synthetische Klang von Streichinstrumenten ordne ich der Elektronik zu,

        Hallo Schwisch,
        ja, stimme ich 99% zu (ein Restrisiko lasse ich mr offen)

        Ich kann mir in meiner Kette so manchen Austausch vorstellen, mittlerweile sogar bei "der Legende". Aber die A50V ...... die bleibt. Wie bei dir die Kronz. Von daher benötigen wir keine Friedenspfeife


        Aber damit ist das "Problem" nicht vom Tisch. Versuchen wir zu analysieren.

        Wenn die Elektronik von uns beiden in dem Punkt als "Übeltäter" angesehen wird, gibt es viele Fragen.

        Wäre es im Rahmen des Möglichen, dass die CD wirklich "harsch" ist und deine Elektrik das "gnädig" überspielt.

        Wurde die CD schon mal mit einer anderen Elektrik an der TC70 gehört?

        Kennst du von der Vorführung am Sonntag auch einige andere Musikstücke an deiner Kette?

        Du wohnst nicht zufällig im Raum Berlin? Das wär ein Versuch... die Kronz vs. die Accu an der C40.


        Harald,
        absolut korrekt. Zumindest am Samstag war es so, dass eigentlich keiner vom Dipol genug bekam, jedenfalls hat sich keiner geoutet. Daraus könnte man schließen, dass trotz aller Analytik keiner genervt war.

        An mir kann ich immer beobachten, dass ich mit "Nervsystemem" maximal 3 oder 4 Titel höre. Bei einigen Systemen, auch wenn sie andere Fehler haben, ist es schade, wenn die CD zu Ende ist (wie die Quad).
        Norbert,
        der NUR den eigenen Ohren vertraut

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          #5
          Zitat von Schwisch Beitrag anzeigen
          Der synthetische Klang von Streichinstrumenten ordne ich der Elektronik zu, weil ich diese Erfahrung schon anderenorts gemacht habe
          ...au weia...das tut weh...

          Was auch immer Schwisch gehört oder empfunden hat, die Marantz/Piega Kombination spielte auf sehr sehr hohem Niveau.
          Auch bei der Klassik - Demo am Samstag so gegen 15 Uhr fühlte ich mich wie im Livekonzert. Die Einzelinstrumente kamen so naturgetreu, gestaffelt und vor allem differenziert rüber, daß mir jedweder Gedanke über 'zu analytisch' oder gar 'synthetischem Klang' vollkommen deplatziert erschienen wäre.
          An die Wiedergabe eines (fast) masselosen Koax im Freifeld müss man sich halt erst gewöhnen...
          Aber die Geschmäcker sind (zum Glück) verschieden....

          Manfred

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            #6
            Hallo Nobert u.Manfred
            Anmerkung zu euren Analysen:
            Ist das "Problem"vielleicht der Dipol selbst?
            Meines Wissen liegt dessen Entwicklungstand z.Z. bei ca.85%
            Ich kann nur sagen,mich hat`s am Samstag fast umgehauen.
            Die Elektonik scheint mir nicht das Problem zu sein.
            Gruss
            Frank

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              #7
              Hallo Manfbenz

              Damit keine Missverständnisse aufkommen: Die Kette Piega/Marantz spielte auf höchsten Niveau. Das leicht "harsche Klangbild" liegt im Bereich des persönlichen Empfindens.

              Grüsse, Schwisch

              ***

              Hallo Norbert

              Zu Deinen fragen:
              Wäre es im Rahmen des Möglichen, dass die CD wirklich "harsch" ist und deine Elektrik das "gnädig" überspielt.
              Wurde die CD schon mal mit einer anderen Elektrik an der TC70 gehört?
              Es ist eine meiner Lieblings-CDs, die ich früher über einen hochklassigen Transistor-Verstärker an meiner TC70X gehört habe (EUR 4'000.-).

              Kennst du von der Vorführung am Sonntag auch einige andere Musikstücke an deiner Kette?
              Die zweite CD war Jazz mit einem Klaviertrio. Dieses Instrument hat ein anderes Spektrum und klang ganz gut. Der Grund, weshalb ich auf "harsche Klänge" bei Streichinstrumenten empfindlich reagiere, ist weil ich diese auch selber spiele und den "natürlichen Klang" gut kenne.

              Du wohnst nicht zufällig im Raum Berlin? Das wär ein Versuch... die Kronz vs. die Accu an der C40.
              Nein - dies wird nicht möglich sein. Wohne in der Nähe von Zürich. Bin halt ein Schwisch (Schweizerdeutsche Version von Suisse, ausgesprochen von Obelix im angetrunkenen Zustand, vergl. "Asterix bei den Schweizern" ).

              Falls Du mal in der Gegend bist, kannst Du gerne ein Ohrvoll mitnehmen.

              Beste Grüsse
              Schwisch

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                #8
                Hallo Frank,

                nee, da haste was in die falsche Kehle bekommen.

                Während Schwisch (vermutlich) die Elektrik ein wenig zu analytisch war, konnte Manfred das nicht nachvollziehen und fand's perfekt, ich hätte nicht einmal etwas dagegen gehabt, wenn's noch "straffer" gewesen wäre.

                Also im Endergebnis "neutral"

                Aber, so wie es es sich anhört reden wir über homöopatische Dosierungen. So ungefähr nach dem Motto: "mir gefällt das andere schwarz besser":-D
                Norbert,
                der NUR den eigenen Ohren vertraut

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                  #9
                  Hallo Norbert

                  Ist mir alles soweit klar, nur eine kleine Frage muss
                  gestattet sein. Wenn über welches Schwarz auch immer
                  in Vorfeld diskutiert wird und eine super Entwicklung momentan
                  bei 85% Eintwicklunggrad liegt -relativiert sich für mich schon einiges!
                  Wie Du am besten weisst, sind wie immer in der Technik
                  die letzen 1-2% die Schwierigsten und teuersten.
                  Unterhalten wir uns in ca. 1Jahr nochmals darüber
                  Grüsse
                  Frank

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                    #10
                    Hallo Frank,

                    ja, das letzte Prozent, kaum merkbar und sch....teuer

                    Ich stehe jetzt ein wenig auf der Leitung. Meinst du, dass ich den Dipol oder die 120er einen "minimalistischen Hauch" als zu "softi" einstufe?

                    Neeee, die Teile sind fantastisch "ehrliche" LS. Insbesondere der Dipol lässt kaum noch Wünsche offen. Diese Wünsche beziehen sich aber so gut wie gar nicht auf das klangliche Ergebnis, sondern eher auf solche Sachen wie Lemo-Stecker und kleine Schalter, um minimale Anpassungen vornehmen zu können (wie bei der C40).


                    Oder zielst du darauf hin, dass Schwisch vielleicht noch Entwicklungspotenzial in Richtung "weniger synthetik" erkennt?

                    Meine Meinung dazu: Bloß nicht. Der LS darf doch nicht die vorgeschalteten Fehler übedecken.


                    OT,
                    Frank, kann es sein, dass dein 1. Beitrag erst jetzt erscheint? Er wurde mir gestern abend nicht in der "Zensur" angezeigt und erschien erst heute früh mit dem 2. Beitrag.

                    Ich sah deinen 1. Beitrag gestern zwar hier in der Runde, habe aber nicht deinen perönlichen Beitragszähler beachtet, der mich stutzig gemacht hätte.

                    Hier waren wir ganz einfach Opfer in der zeitlichen Arbeitsauffassung des Servers.

                    Sei's d'rum. Jetzt klappt's und natürlich ein herzliches Willkommen im PIEGA-Forum


                    Zuletzt geändert von nk; 09.09.2008, 08:50.
                    Norbert,
                    der NUR den eigenen Ohren vertraut

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                      #11
                      Hallo Norbert
                      Kurze Berichtigung: Dies Aussage von Schwisch "synthetischer Klang" der
                      Marantz - Elektonik an den Dipols hab ich so nicht wahrgenommen.
                      Ist aber meine subjvektive Meinung!
                      Ich teile eher die Einschätzung von Manfred, Maranz/Piega Kombi spielt
                      schon zu diesem frühen Entwicklungsstadium auf einem bemerkenswertem Niveau.
                      Leider war der A/B Vergleich zu der 120 nicht direkt gegeben.
                      (Andere Elektronik,anderer Standort) die Positionierung war aber vielleicht
                      Bewusst so gewählt. Ein Schelm der schlimmes dabei denkt.
                      Ich bin jedenfalls der Meinung,nächstes Jahr steht eine neue "Legende" bei den
                      Händlern - dieser LP wird bei den Mitbewerbern garantiert "Kopfschmerzen"wenn
                      nicht Migräne auslösen!
                      Übrigens Norbert,die Chronologie der Beiträge scheint jetzt zu stimmen.

                      Schönen Tag
                      Frank

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