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    Keine Exoten und bunte Hunde im Piega Forum

    Hallo Community

    In Euren Berichten der letzten Zeit fällt mir auf, dass für den Piega-High-Ender nur die Marken Accuphase und Burmester (ab und zu noch Audionet) in Frage kommen. Auch zeigen alle Trends in Richtung Digital, Download und Musik Server...

    Dabei ist nichts gegen die renommierten Hersteller (hohe Qualität und guter Service, Image-Faktor und Wiederverkaufspreis) und moderne Technik (tausend Titel per Knopfdruck abrufbar) einzuwenden.

    Nun stellt sich mir die Frage, ob es auch noch Piega-High-Ender gibt, die dem Main Stream trotzen und z.B. mit Röhre und Vinyl glücklich geworden sind.

    Exoten und bunte Hunde: Meldet Euch!

    Beste Grüsse
    Schwisch

    #2
    exoten

    Guten Tag Schwisch,

    ich habe mich im Alter von ca 15/16 Jahren entschieden nur auf CD zu setzen. Die CD's gabs da ca 3-4 Jahre. Meine bis dahin angesammelten LP's habe ich dann aufgelöst.
    Und ist auch gut so.
    Denn sonst würde das Highender-Vergnügen bei mir nur noch teuerer und um ein Gerät mehr erweitert. Der bei Plattenspieler gibt ja geradezu die gleiche Tuningvielfalt wie alle übrigen Geräte
    Auflegen schwarzen Scheiben.

    Gruss Boris

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      #3
      zur Röhre:
      vor ein paar Monaten habe ich mit dem Gedanken gespielt die Audionets evtl. durch Einstein abzulösen. Selbst deren Vertriebs Mitarbeiter hat mir geraten, den Gedanken schnell fallen zu lassen - Koax und Röhre würde gar nicht gehen...

      Ciao; Harald

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        #4
        Hallo Schwich,

        interessante Frage, bin gespannt wie es weitergeht.

        Bei mir ist es so, das es mir eigentlich egal ist, ob da große Namen oder bestimmte Prinzipien dahinter stehen. Einschalten - hören - entscheiden. So habe ich in den letzten Jahren viel gehört und mir ein Bild gemacht. "Leider" war es dann so, dass die entsprechenden Firmen auch bei mir immer wieder "vorne" lagen. Man kann sicherlich darüber philosophieren, ob nun Accu oder Burmi "besser" ist. Gut sind beide, so dass letztlich der persönliche Geschmack, das Outfit usw. durchaus legitime Entscheidungkriterien sind.

        Ich bin aber nicht so, dass alles was von Accu oder Burmi ist, gleich als Ultimativ angesehen wird. Bei CDP die über 4000€ liegen, bekomme ich in jedem Fall Bauchkneifen. Egal, ob da Audionet, Burmi, Accu oder Wadia draufsteht. Insbesondere die LS von Burmi....so gut seine Verstärker auch sind. Mehr möchte ich dazu eigentlich nicht sagen.

        Lassen wir einmal das Emotionale ganz außen vor, waren es ausgerechnet die Analogwiedergaben, die mich in letzter Zeit "enttäuschten". Vielleicht ist "enttäuscht" ein weinig hart ausgedrückt, aber ich konnte diesen Analoghype einfach nicht mehr nachvollziehen.

        Ebenso die Röhren. Vor kurzem schrieb hier jemand im Piega-Forum, dass er den Magnat-Röhrenverstärker hörte. Den habe ich auch vor ungefähr 3 Monaten gehört, allerdings nicht an einer Piega. Lohnt nicht darüber zu reden. Es ist natürlich grundverkehrt daraus zu folgern, dass alle Röhren so sind. Es gibt im Röhrenlager durchaus feine Sachen. Denke nur an die Octave-Gerätschaften. Aber wir können uns drehen und wenden wie wir wollen, Röhrentechnologie ist mindestens 50 Jahre alt. Am Anfang der Transistortechnik waren die Probleme (Linearität und Verzerrungen) wirklich ein Thema in der Halbleiterwelt, aber die Technik ist dort rasend schnell vorangegangen. Und warum soll ich mir jetzt sensible alte Röhrentechnik hinstellen, wenn ich unanfällige und betriebssichere Halbleiter auf gleichem oder sogar höherem Niveau bekomme?

        Geht's um Emotionen... mein Güte, was soll da mit einem dicken Transrotor mithalten? Etwa ein nüchternes Notebook? Diese Haptik, diese feinmechanische Perfektionsarbeit, diese Austrahlung....Ein Blickfang in jedem Zimmer. Eigentlich eher ein Kunstwerk als eine Maschine.

        Aber da unser Hobby auch sehr viel von Emotionen beeinflusst ist.......
        Norbert,
        der NUR den eigenen Ohren vertraut

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          #5
          Zitat von Schwisch Beitrag anzeigen
          und Vinyl glücklich geworden sind.
          Vinyl ist für mich sehr wichtig. Gut, dass sich der gestern gekaufte "Burmi" 035 mit einer 450 Euro Phono-Option bestücken lässt. Ohne Phono-Eingang hätte ich diesen Vorverstärker nicht bestellt.

          Grüsse
          Hans

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            #6
            Koax und Röhre - und es funktioniert doch!

            Hallo Community

            Scheinbar gehöre ich mit dem Koax an Röhre doch zu den Exoten. Den sehr guten Transistor-Verstärker habe ich kürzlich nach intensiver Höhrprobe gegen einen Röhrenverstärker von Dr. Kron (2x 30 Watt Single Ended Class A in der Endstufe, Transistor in der Vorstufe) getauscht.

            An meiner Piega TC 70X hat dieser Verstärker die Räumlichkeit verbessert, ohne dass nun der Bass schwammig geworden oder die Dynamik begrenzt wäre. Interessanterweise haben die Jazz, Pop und (Hard) Rock-CDs noch mehr durch die Röhre gewonnen als die Klassik-Aufnahmen, und kleine Besetzungen haben von diesem Effekt mehr profitiert als komplexe Orchesterpassagen. Aktuell läuft gerade das Pastrorious Trio - Live in New York City (Volume Two) und Jaco steht persönlich vor mir

            Mit diesem Beitrag möchte ich alle ermuntern, es einfach zu versuchen. Frei nach nk - vertraut nur Euren Ohren!

            PS: Mein Kollege, ein begeisterter Burmester-Anhänger, ist jedenfalls arg ins Grübeln gekommen, als der die Kette gehört hat

            Beste Grüsse
            Schwisch

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              #7
              Zitat von Schwisch Beitrag anzeigen
              und Jaco steht persönlich vor mir
              Der soll sich dann aber bei Dir mit dem ordentlichen Nachnamen vorstellen, der Herr Pastorius.

              Nichts für ungut, Schwisch. Spass.

              Grüße
              Hans

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                #8
                in der Tat überraschend!
                Die Einsteins sind ja nun nicht gerade die schwächsten Röhren - und deren Vertrieb selbst hat gemeinsam mit dem Händler keine Aussicht auf Erfolg gegeben...

                Ciao; Harald

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von HansF Beitrag anzeigen
                  Der soll sich dann aber bei Dir mit dem ordentlichen Nachnamen vorstellen, der Herr Pastorius.

                  Nichts für ungut, Schwisch. Spass.

                  Grüße
                  Hans
                  Ciao Hans

                  Danke für den Hinweis. Jaco hat sich undeutlich ausgedrückt, als er den Nachnamen buchstabieren musste. Die Drogen waren damals echt ein Problem

                  Beste Grüsse
                  Schwisch

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Schwisch Beitrag anzeigen
                    Die Drogen waren damals echt ein Problem
                    Stark.

                    Grüsse
                    Hans

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von Schwisch Beitrag anzeigen
                      Dr. Kron (2x 30 Watt Single Ended Class A in der Endstufe, Transistor in der Vorstufe) getauscht.
                      Das ist doch auch nichts außergewöhnliches. Dieses Konzept haben auch Transitorvollverstärker im bezahlbaren Segment ohne Starällüren.

                      The world’s first belt drive transport was born in 1991 - CEC ’s TL 1. Since then,CEC has continued to develop and refine belt drive CD transports. A technologyfor which CEC holds worldwide patent rights.


                      NUR am Schaltungskonzept kann es also nicht liegen.
                      Norbert,
                      der NUR den eigenen Ohren vertraut

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                        #12
                        Zitat von Nürnberger Beitrag anzeigen
                        in der Tat überraschend!
                        Die Einsteins sind ja nun nicht gerade die schwächsten Röhren - und deren Vertrieb selbst hat gemeinsam mit dem Händler keine Aussicht auf Erfolg gegeben...

                        Ciao; Harald
                        Hallo Harald

                        Wieso die Einsteins nicht funktionieren sollen, kann ich Dir nicht sagen.

                        Auf die Röhre bin ich gestossen, weil ich bei einem Freund Elektrostaten an Kronzillas gehört habe. Dies war eine Offenbahrung! Mein Vorurteil, dass nur extrem leistungsfähige Transistor-Verstärker für wirkungsgradschwache Vollbereichs-Elektrostaten geeignet sind, war weggeblasen. 2x 40 Watt RMS waren für diese Lautsprecher ausreichend, obwohl diese 6 dB weniger Wirkunsgrad als meine Piega TC 70X oder Deine C40 aufweisen. Gemäss KR Audio sollen die Amps dank der mächtigen Ausgangsübertrager mit jedem Lautsprecher fertig werden.

                        Lass Dich von der Optik der KR Audio Amps nicht abschrecken. Ein Test würde ich Dir jedenfalls empfehlen, da für Du ja nicht der ultimativen Wumms im Zentrum steht, sondern die Feinheiten der Musik.

                        PS: Die Krozillas gibt's nun auch mit 100 Watt

                        Beste Grüsse
                        Schwisch

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                          #13
                          Bei großen Elektrostaten besteht die Gefahr, dass es "Schweinereien" mit der Impedanz gibt. Da reagieren Röhren gelassener als Halbleiter.

                          Aber es gibt auch Transis, die sehr gut Elektrostaten antreiben können. Aus technologischer Sicht ist die Röhre nicht mehr erforderlich.
                          Norbert,
                          der NUR den eigenen Ohren vertraut

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                            #14
                            @schwisch
                            Der Schwerpunkt liegt bei mir in der Tat auf der Wiedergabe "feiner" Musik - allerdings läuft auch oft genug Rammstein, Nightwish, Apocalyptica u.ä. - da sinds dann auch mal locker dreistellige Wattzahlen

                            Ciao, Harald

                            Kommentar


                              #15
                              Ciao Harald

                              Ist doch alles feine Musik! Neben Rammstein sind bei mir häufig Dream Theater zu Besuch. Insbesondere die letzte CD Systematic Chaos hat es mir angetan. So würde Vivaldi im 21. Jahrhundert klingen

                              Beste Grüsse
                              Schwisch

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